Hexenbesen

Der Hexenbesen

Ein Besen ist für mehr zu gebrauchen als einfach nur zum Putzen.              

Auf diesen Seiten stelle ich meine Werke vor. Doch dies ist kein Onlineshop.
Meine spirituelle Kunst und mein spirituelles Kunsthandwerk stelle ich in meinen Praxisräumen aus
oder ich bin auf Messen und Märkten zu finden.
Eine Übersicht meines Angebotes finden Sie unter spirituelle Kunst und Kunsthandwerk.
Auf folgenden Veranstaltungen bin ich zu finden: Termine

Auf persönliche Anfrage fertige ich auch ganz individuelle Stücke nach Ihren Wünschen.
Kontaktieren Sie mich bei Interesse auch gern per Mail.

Wenn sie meine Ausstellung in meinen Räumen ansehen möchten, geht dies nur mit Voranmeldung.
Meine Anschrift: Schamanin Jasra, (Silke Potthast);
Varenholzer Straße 13; 32 689 Kalletal – Varenholz;      Tel.: 05 755 / 96 88 900

Aus rechtlichen Gründen ein wichtiger Hinweis:
Die Anwendung e
nergetisierter, magischer, schamanischer, spiritueller Gegenstände können und dürfen den Besuch bei einem Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker nicht ersetzten.
Die Anwendung magischer, schamanischer, spiritueller Praktiken / Techniken / Rituale können und dürfen den Besuch bei einem Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker nicht ersetzten.
Deren Wirkung ist nicht wissenschaftlich erwiesen.

Bei persönlichen Einzelanfertigungen, bei allgemeinen Fragen oder für
Terminvereinbarungen für Seminare und schamanische Sitzungen oder Tanzauftritte
beachten Sie auch folgendes:

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Zahlung und Versand

   

Alle Hexenbesen die ich selbst fertige sind aus Birkenreisig mit einem Besenstiel aus besonders ausgesuchten Stäben. Die Hölzer für die Besenstiele sind von mir selbst gesucht und nach magischen / energetischen Aspekten ausgewählt.
Die Verzierungen sind mehr als nur schöne Dekoration. Auch sie sind nach magischen Aspekten ausgesucht, um die Kraft des magischen Gegenstandes noch zu verstärken.
Als Verzierungen habe ich u.a. Federn, Steine, kleine Pentagramme, Spiralen und Holzscheibchen verwendet. Es können aber auch diverse andere Materialien benutzt werden. Beim Gestalten ist wichtig, was der Geist des Besens sich wünscht und auch der Anwender.

          

Frühere Verwendung des Besens und Volksglaube

Schon im antiken Rom war es üblich, das die Hebamme, die als sehr weise Frau galt, nach der Geburt eines Kindes die Türschwelle fegte, um böse Geister fern zu halten.

Im Volksaberglaube können die Hexen auf ihren Besen fliegen. Sie flogen damit zu ihren Treffen um sich mit dem Teufel zu vereinen. Diesen Mythos greift Goethe in deinem Bühnenwerk €žFaust auf.

“So also die Hexen, sobald sie sich mit ihren Salben eingerieben haben, auf Stöcken, Gabeln oder Holzscheiten zum Sabbath zu gehen, indem sie entweder einen Fuß darauf stützen und auch auf Besen oder Schilfrohren reiten, oder indem sie von entsprechenden Tieren, männlichen Ziegenböcken oder Hunden, getragen werden.”
aus dem Hexentraktat ”Disquisitionum magicarum libri sex” von Martin Anton Delrio vefasst im Jahr 1599.

“ denn sie hatten sich erst angezogen und anstatt des Lichts eine schweflichte blaue Flamm auf der Bank stehen, bei welcher sie Stecken, Besen, Gabeln, Stühl und Bänk schmierten und nacheinander damit zum Fenster hinaus flogen.” aus Grimmelshausens Roman “€žDer abenteuerliche Simplicissimus” aus dem Jahr 1669. (Quelle Wikipedia)

Die auf dem Besen reitende Frau / Hexe zeigt eindeutig die weibliche und auch die männliche Urkraft bzw. die Vereinigung von männlicher und weiblicher Energie, für die der Hexenbesen ein Symbol ist.

Eine alte Hochzeitstradition (die ich sehr gern in meinen Hochzeitszeremonien aufgreife) ist der Besensprung. Nach der Trauungszeremonie springt das Paar über einen Besen. Wieder ist dies ein Symbol für die Verbindung der männlichen und weiblichen Energie, weil damit der Zeugungsakt symbolisch dargestellt wird. Beim Sprung kann sich das Paar etwas wünschen. Zeugungskraft bzw. schöpferische Kraft bezieht sich ja nicht nur auf den Kindersegen, sondern auch auf alles andere, was gemeinsam in einer Ehe geschaffen wird.

Ein weiterer mittelalterlicher Aberglaube besagt, das Hexen (böse Wesen) keinen Besen überspringen können. Somit diente der Besen an der Eingangstür dazu, böse Geister abzuhalten.
Es gab im Mittelalter eine riesige Menge an Aberglauben. Das erklärt auch das kleine Paradoxon, das eine Hexe zwar auf dem Besen reiten kann, ihn aber nicht übersteigen kann.

Als ich mir die Frage gestellt habe, warum der Besen so intensiv mit den Hexen, also mit den früheren weisen Frauen, magisch begabten und Magie praktizierenden Frauen in Verbindung gebracht wurde, kam mir folgender Gedanke: Hexen, Druiden, Schamanen u.s.w. haben sehr häufig Stäbe als Kraftfokus verwendet. Doch zu Zeiten der mittelalterlichen, christlichen Herrschaft wollte natürlich keine dieser Frauen, das man einen solchen Stab bei ihr entdeckt. Aber einen Zauberstab kann man ganz hervorragend als Besenstiel verwenden und hat so eine ganz unverfängliche Tarnung.
Ob das wirklich so praktiziert wurde, kann ich nicht sagen. Belege dafür habe ich nicht gefunden. Doch sicherlich waren die Frauen damals auch kreativ.

Auf einer Seite über Jahreskreisfeste habe ich noch die Behauptung gefunden, das der Hexenbesen daraus entstanden ist, das früher zu kultischen Handlungen Reisig Zweige und Weidenruten mit gebracht wurden, um damit den Ritualplatz abzugrenzen und zu schützen, um sozusagen einen magischen Zaun zu schaffen. Was wieder einen Bezug zur Schutzfunktion des Besens hat. Dass Zweige zum Ritualplatz abstecken verwendet werden kenne ich durchaus auch aus der eigenen Erfahrung. Aber ob das tatsächlich zur Entstehung des magisch verwendeten Besens geführt hat weiß ich nicht.
            

Modernere Traditionen zum Besen

In einigen Regionen ist es üblich, das ein Mann, der an seinem 30. Geburtstag noch unverheiratet ist, den Marktplatz (oder einen anderen größeren Platz) fegen muss, bis er von einer Jungfrau frei geküsst wird. Er soll damit allen zeigen, das er in der Lage ist, sich um Haus und Hof zu kümmern. Gleiches gilt auch für Frauen. Die müssen dann von einem jungen Mann erlöst werden.

Moderne Magie / modernes Hexentum:
In der modernen Magie ist der Besen ein magisches Hilfsmittel ähnlich wie der Zauberstab oder andere rituelle Gegenstände. Und da wird er nicht nur von Hexen verwendet. Auch ein Schamane oder Druide findet dafür Verwendung.

Energetische Reinigung:
Verwendet werden kann der Hexenbesen zur energetischen Reinigung. Vor allem in Räumen, wo nicht geräuchert werden kann, eignet er sich sehr gut als Alternative oder kann als Ergänzung verwendet werden.
Vor einem Ritual kann der Ritualplatz damit gereinigt werden.

Magischer Schutz:
Vor der Eingangstür oder an anderer Stelle “€ždekorativ” platziert, kann der Besen vor negativen Energien schützen.
Im Ritual kann der Besen verwendet werden, um den Ritualkreis zu ziehen.

Symbolisch für €”Ich bin eine Hexe”:
Bei vielen modernen Hexen habe ich bereits gesehen, das sie einen Besen hinstellen, um zu zeigen: €”Hier wohnt eine Hexe.”
       

Alle Hexenbesen sind handgefertigte Reisigbesen mit einem Stil aus einem besonderen Holz
und diversen Verzierungen.

Sonderanfertigungen in Auftrag geben

Um einen ganz individuellen Besen zu fertigen, brauche ich folgende Informationen:
– Verwendungszweck (als magisches Schmuckstück / Dekorationsobjekt, als Kraftfokus, als Arbeitsutensil  oder anderes)
– Wer soll ihn später verwenden? (Ggf. auch ein Foto)
– Sind spezielle Materialien gewünscht?
– Sind spezielle Farben gewünscht?
– Sind besondere Verzierungen oder Symbole gewünscht?
– Größe bzw.  Länge
– Gibt es Materialien, die auf keinen Fall verwendet werden sollten?
– Preislimit
Genaue Einzelheiten werden persönlich geklärt.
Bitte kontaktieren Sie mich bei Interesse.
Da bei der Fertigung von  Kraftgegenständen immer die spirituelle Welt einbezogen wird, behalte ich mir eine gewisse Gestaltungsfreiheit vor.

Bei Sonderanfertigungen  richtet sich der Preis nach Arbeitsaufwand und Materialkosten.
Wenn ich weiß, was der Kunde  möchte, kann ich die Kosten ungefähr sagen. Das unterste Limit ist allerdings 60 €.
Alle Preisangaben sind inkl. MwSt.
Aufgrund des Kleinunternehmerstatus wird gemäß § 19 UStG die MwSt. in der Rechnung nicht ausgewiesen.

Sonderanfertigungen sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Zahlung erfolgt per Vorauskasse über Rechnung.
Bei größeren Anfertigungen erfolgt eine entsprechend vorher vereinbarte Anzahlung.

Bei Interesse kontaktieren Sie mich.

Hexenbesen Fotos

Besenstiel: Holunderholz
Verzierung: Taubenfedern, Flusskiesel,
3 selbst gefertigte Scheibchen aus  Holunderholz,  4 handgefertigte, bunte Glasperlen (Wikinger Art)
Länge: ca. 65 cm
Besenstiel: Efeuholz
Verzierung: Steine, Federn (Fasan),                    Holzscheibchen, geschliffen aus Eicherinde, 2 kleine Holzeulen, 3 kleine Holzpilze,         Leder
Länge: ca. 53 cm
Besenstiel: Holunderholz
Verzierung: Steine: Malachit, Rosenquarz, Obsidian,  Metallperlen,  Pentagramm und Spirale aus Metall, Leder
Länge: ca. 62 cm
Besenstiel: Birkenholz
Verzierung: Steine: Schneeflockenobsidian, rote Steine, Flusskiesel, Pentagramm,
filigran gearbeitete Metallperlen
Länge: ca. 48 cm
Besenstiel: Kirschbaumholz (aus dem eigenen Garten)
Verzierung: Federn (Fasan)
Steine: Flusskiesel
, Karneol u.a.
Länge: ca. 64 cm
Besenstiel: Kirschbaumholz
Verzierung: Federn von Graugans und Nilgans, Flusskiesel, 2 kleine Holzeulen
Länge: ca. 54 cm
Besenstiel: Efeu
Verzierung: Karneol, Granat,
Leder, Holzperlen
Länge: ca. 48 cm
Besenstiel: Holz mit natürlichen Drehwuchs (entsteht durch die Waldrebe,  die sich um einen jungen Ast windet)
Verzierung: Pentagramm Spirale
Länge: ca. 39 cm