Kräuterrezepte

Rezepte mit Kräutern aus dem Hexengarten
für die Hexenküche

 

Kulinarisches aus der Hexenküche

Jasras Kräuteröl

  
Olivenöl (gute Qualität!)
Lavendel (1 Stängel mit Blüten)
Estragon
Oregano
Salbei
Bohnenkraut (oder Bergbohnenkraut)
Zitronenthymian
Thymian
Basilikum
Rosmarin
Knoblauch
– Am besten eignen sich frische Kräuter aus dem Garten.
– Die Kräuter waschen und gut abtrocknen, damit sie nicht schimmeln.
– In ein Glas geben und bis zum Rand mit Olivenöl auffüllen. (Dunkle Gläser
eignen sich besonders gut.)
– Gut verschrauben.
– Etwa 8 Wochen stehen lassen.
– Durch einen Kaffeefilter das Öl abgießen. Das dauert zwar lange, lässt aber
keine Reste von den Kräutern im Öl, die schimmeln könnten.
– In dunkle Flaschen abfüllen. Am Besten die alten Olivenölflaschen beim
Ansetzten aufheben oder schöne Schmuckflaschen zum verschenken nehmen.
– Die Haltbarkeit des Kräuteröls ist begrenzt. Es sollte nicht mehr hergestellt
werden, als in einem ½ Jahr oder Jahr verbraucht werden kann.
Nicht nur für die eigene Küche sonders auch als Geschenk eine gute Idee!
Die Liste der Kräuter oben ist nur eine Anregung. Sie kann nach Geschmack beliebig variiert werden. Auch die Mengen ist individuell dem Geschmack überlassen. Rosmarin und Salbei sollten allerdings ehr sparsam verwendet werden, da sie sehr intensiv im Geschmack sind. Bei Knoblauch ist eine mögliche Geruchsbelästigung zu bedenken.

 

Kräuterbutter

– 1 Päckchen Butter (sollte weich sein und nicht direkt aus dem Kühlschrank)
– Kräuter aus dem Hexengarten (nach Geschmack und was gerade so wächst)
z.B. Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Salbei, Oregano, Thymian, Basilikum, u.s.w.
– Salz und Pfeffer nach Geschmack
Die Kräuter schön fein hacken und mit der Butter  und Salz und Pfeffer vermischen.

      

                  

 

Brot backen

                  

                                   

              

Einige Brotrezepte sind unter Rezepte für die Jahreskreisfeste zu finden.

Bärlauch Pesto

500 g Bärlauch
120 g Parmesan oder anderer geriebener Hartkäse
120 g Kerne (Pinienkerne sind extrem lecker aber sehr teuer. Alternativ schmecken auch Sonnenblumenkerne sehr gut.
250 bis 350 g Olivenöl
Etwa 4 Teelöffel Salz
Etwa 2 Teelöffel Pfeffer
Alles gut pürieren und dann in kleine saubere Gläser abfüllen.
Ein bisschen Platz lassen und mit Olivenöl auffüllen. Die Ölschicht sorgt für etwas längere Haltbarkeit.
Selbst gemachtes Bärlauch Pesto hält generell nicht so lange wie gekauftes. Ich empfehle, es im Kühlschrank aufzubewahren.

           

           

 

Nudeln (Spaghetti oder Tortellini) mit Bärlauchknospen

Nudeln kochen.
Die Bärlauchknospen in einer Pfanne mit großzügig Olivenöl kurz anbraten.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über die Nudeln geben.
Noch etwas Parmesan dazu.

        

Löwenzahnsirup

6 Hände frische Löwenzahnblüten
2 Zitronen (Bio)
1 Liter Wasser
1 kg Rohrzucker
1 Vanillestange oder  2 bis 3 Tonkabohnen
1 Stange Zimt, 2 bis 3 Nelken (Gewürze je nach Geschmack verwenden oder auch weglassen)

Die Gewürze und Vanille bzw. Tonkabohne kommen erst zum Aufkochen dazu.

Die Blüten am besten um Mittag rum sammeln, wenn sie schön weit aufgegangen und trocken sind.
Löwenzahn ist beliebt. Kleine Tierchen einfach abschütteln.
Den Löwenzahn gründlich waschen.
Die grünen Blütenstände entfernen. Wer es auch etwas bitter mag, kann die Blüte ganz verwenden.
Von den Zitronen die Schale abreiben oder ganz dünn mit dem Sparschäler schälen (nur das gelbe, das weiße ist bitter) und dazu geben. Den Zitronensaft auch noch dazu.
(Ich selbst bin kein Fan von Zitronenschale und nehme darum nur den Saft.)
Mit einem Liter Wasser einmal aufkochen und dann mindestens 2 Stunden stehen lassen.  Ich lasse es dann bis zum nächsten Tag einfach stehen.
Durch ein sauberes Tuch abseien.
Jetzt kommt der Zucker dazu und die Gewürze. Tonkabohne ggf. fein mahlen oder die Zimtstange auskratzen.
Danach braucht es dann Geduld.  Das Einkochen braucht eine ganze Weile. Immer nur leicht köcheln lassen. Sonst wird der Sirup ganz dunkel. Da sich Schaum bilden kann, sollte der Topf groß genug sein.
Zwischendurch eine Gelierprobe auf einem Teller machen um zu sehen wie fest er schon ist.
Vor dem Abfüllen in saubere Gläser noch mal richtig aufkochen.
Die Konsistenz ist dann ungefähr wie flüssiger Honig.
Mit frischem Brot und Butter sehr lecker.

       

       

       

Holunderblütensirup

Ca. 20 Dolden Holunderblüten
2 kg Zucker
150 ml Zitronensaft
(Pur, dann etwas mehr, oder als Konzentrat aus der Flasche. Ich bevorzuge richtigen Saft.)
2 l. Wasser
15 bis 40 g. Zitronensäure
Die Dolden mit heißem Wasser übergießen, Zucker, Zitronensaft und Zitronensäure dazu und dann 2 Tage stehen lassen.
Danach noch mal aufkochen und heiß in saubere Flaschen abfüllen.


Für das Bad

Zum Reinigen und Entgiften

Rosmarinblätter (frisch 4-5 Zweige oder getrocknet 2-3 Esslöffel)
Salbeiblätter (frisch 3-4 Zweige oder getrocknet eine Hand voll)
1 L Wasser
eine gute Hand voll Salz (bevorzugt Meersalz oder Steinsalz / Himalayasalz,
aber auch das ganz billige ist geeignet)
– Die Kräuter werden in einem Liter Wasser etwa 15 bis 30 Minuten ausgekocht.
Je nachdem wie intensiv man es möchte.
– Den Sud durch ein Sieb abseihen.
– Mit einer guten Hand voll Salz einem Vollbad zugeben.
!Achtung: Rosmarin regt den Kreislauf an. Für Personen mit zu hohem Blutdruck ist das Bad nicht geeignet. Hier kann aber nur Salbei und Salz verwendet werden.
!Achtung: Durch die anregende Wirkung des Rosmarin nicht unbedingt vor dem Schlafen gehen verwenden.
Das Bad kann auch hervorragend bei einer Vorbereitung auf Rituale verwendet werden, da die Reinigung nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern auch auf der energetischen Ebenen stattfindet.
              
Rosmarin und Salbei aus dem Hexengarten.

 


Zum Einreiben

Beinwellsalbe kochen

        
Frische Beinwellwurzel, selbst gesammelt aus dem Wald, gründlich geputzt und klein geschnitten


In Olivenöl auskochen

 

Gegen trockene strapazierte Haut

Honig
Hefe
Flüssigen Honig und frische Hefe zu einem Brei verrühren und auf die Haut auftragen und ein wenig einmassieren.
Auf der Haut trocknen lassen.
Angenehm warm bis heiß (je nach Geschmack) abduschen.
Sowohl Hefe als auch Honig führen dem Körper Feuchtigkeit, Mineralien und Vitamine zu. Dabei wirkt der Honig gleichzeitig wie ein sanftes Peeling. Er löst alte Hautschüppchen ab und entfernt Unreinheiten aus den Poren der Haut.
Für die zusätzliche Entspannung kann die Paste auch zur richtigen Massage verwendet werden.

Zum Entgiften und Entwässern und als Peeling

Salz
Olivenöl
– Salz (bevorzugt Meersalt) und Öl zu einer breiigen Masse verrühren.
– Auf den gewünschten Hautstellen auftragen und gründlich massieren.
Das Salz wirkt als Peeling, entzieht dem Gewebe aber auch überschüssige Flüssigkeit und entgiftet. Gleichzeitig gibt es aber auch wertvolle Mineralien an die Haut zurück.
Das Öl macht die Haut weich und geschmeidig und gibt ebenfalls Vitamine und Mineralien an die Haut ab.

Bei trockener Haut

Melisse, frisch
Petersilie, frisch
Heilerde, etwa 1 EL
Öl, Olive oder Mandelöl
(Honig
Sahne) kann nach belieben auch dazu gemischt werden
– Melisse und Petersilie fein hacken
– Heilerde dazu geben
– mit Öl übergießen und verrühren
Es sollte eine gut zu verteilende Masse entstehen.
– Auf die Haut auftragen und eine Weile einwirken lassen.
– hinterher warm abduschen
das Wasser auf der Haut trocknen lassen gibt vermischt mit dem Resten vom Öl noch zusätzlich Feuchtigkeit für die Haut.

 


Meine Kräuterspirale, ein bisschen verwildert zugewachsen.
Liefert aber sehr feine Kräuter für die Hexennküche.

 

Eigenverantwortlich auf Allergien und Unverträglichkeiten zu achten, versteht sich sicherlich von selbst.
Bei der Anwendung von Kräutern und auch Gewürzen ist ggf. immer auf die Wirkung und auch auf mögliche Kontraindikationen zu achten.  Bei Fragen zu Wirkungen und Kontraindikationen wenden Sie sich ggf. an einen Arzt oder Apotheker.