Litha – Sommersonnenwende

Die Jahreskreisfeste – Litha – Sommersonnenwende

Allgemeines zu Litha

Andere Namen

Mittsommer
Johannistag
Sommeranfang
Alban Heruin

Die Aspekte von Litha

– Die Tage werden wieder kürzer, die Nächte länger.
– Die Sonne steht am höchsten Punkt.
– Der längste Tag – die kürzeste Nacht
– Sommeranfang
– Der Höhepunkt des Lebens
– Der Tod gehört zum Leben dazu.
– Ständiges Leben und sterben
– Sonne: Licht, Leben, Wärme, Kreis
– Farben: gelb, weiß, orange, rot, bunt, grün
– Ein Sonnenbad macht Glücksgefühle / gute Laune
– Fröhlichkeit, Lachen, Tanzen
– Blumen, Vielfalt
– Spirale (Schnecke)
– Feuer, Hitze, austrocknen, verbrennen
– Quelle des Lebens
– Wende – Wechsel
– Anfang – Ende
– Transformation – Verwandlung – Erneuerung
– Tiere: Löwe, Echse, Biene, Marienkäfer, Stier, Schmetterlinge
– Tierkreiszeichen: Wende zwischen Zwilling und Krebs
– Pflanzen: Johanniskraut, Heckenrosen, alle anderen Rosen, Eichen,
Sommerblumen, Beifuss, Lavendel
– Da dieses Fest sehr beliebt war, konnte die Kirche es nicht verbieten.
Darum legte sie den Geburtstag von Johannes dem Täufer auf den Tag
vor der Sonnenwende.
– Höhepunkt der Fruchtbarkeit der Natur
– Macht und Kraft der Sonne
– Danken für den Überfluss
– Ernte von magischen Kräutern
– Nacht der Elfen und Naturgeister
– Die Göttin erscheint als reife, fruchtbare Frau auf dem Höhepunkt ihrer
Macht, als verschwenderisch Schenkende in königlicher Majestät.

      

Götter und Göttinnen

Die Göttin zur Sommersonnenwende:
Königin des Sommers; Süß duftende; Blühende;
Überschäumender Brunnen; Üppig blühende Rose; Berauschende
Tänzerin; Zauber Bindende; Rosenkönigin; Rhiannon; Arianrhod;
Aphrodite; Ishtar; Cybele; Erdmutter; Astarte; Freya; Venus; Demeter;
Tellus; Rhea; Brigid

Der Gott zur Sommersonnenwende:
König des Sommers; Lichtspender; Hüter des Waldes; Cernunnos; Lugh;

Links

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Räucherungen zu Litha
Mediationen zu Litha

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https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende
allgemeines zur Sonnenwende (Winter und Sommer)

Musik zu Litha / Sommersonnenwende auf meinem youtube Kanal

   

Litha 2005

Das Ritual zur Sommersonnenwende

1. Ritualplatz vorbereiten:
Müll beseitigen, falls vorhanden
Feuerholz sammeln / Feuer vorbereiten
Altar aufbauen

2. Reinigung des Platzes:
Mit Wasser und Salz (Kelch mit Salzwasser)
Mit Feuer und Rauch (Räucherschale mit Räucherkohle,
als Räucherung eignet sich Salbei oder Beifuss
oder eine Mischung aus beidem.)

3. Geschenke an die Ortsgeister:
Blüten und Blätter, Tabak, kleine Glöckchen,
kleine bunte Steinchen,
ein Lied vorspielen oder singen, trommeln,
(Jeder hat eine Kleinigkeit mitgebracht, die ihm geeignet erschien).
– Ein Dankeschön, dass wir den Platz für unser Ritual benutzen dürfen.
– Ein Zeichen von Respekt und Achtung für die Geister.
Die Gaben werden an mehreren Stellen in der Nähe des Ritualplatzes verteilt (unter Bäumen / Sträuchern, in den Fluss,…)

4. Sich sammeln:
– Aufstellung an den jeweiligen Plätzen
– Innerliches freimachen von störenden Dingen des Alltags
– Jeder sammelt sich, und beginnt, sich auf das Ritual vorzubereiten
(einige Tipps: Atme einige Male tief ein und aus, entspann Dich,
sage Dir ganz bewusst: “Ich lege die Dinge des Alltags für unser Fest
beiseite und konzentriere mich auf das Ritual!”)
(etwa 2-3 Minuten)
– Reinigung der Teilnehmer
– Erden und zentrieren (Baummeditation)

5. Kreis ziehen
Gesang: We are a circle, within a circle;
with no beginning and never ending!..

6. Begrüßung: “Wir sind zwischen den Welten,
jenseits der Grenzen der Zeit,
wo Tag und Nacht,
Geburt und Tod,
Freude und Trauer eins sind.
Seid willkommen!”

7. Anrufung der Elemente:
Osten – Wasser
Süden – Feuer
Westen – Erde
Norden – Luft
Gesang: Earth my body, water my blood,
air my breath and fire my spirit

8. Anrufung von Gott und Göttin:
Göttin
Gesang: Silver shining wheel of radiance radiance,
Mother come to us
Gott
Gesang: Holy shining sunlight radiant radiant,
brother come to us

9. Anrufung und Begrüßung der Ortsgeister:
Ortsgeister, Naturgeister, Feen, Elfen zum Fest einladen

10. Gebet an die Erdmutter / Erdgöttin (s.u.)
(Der Text des Gebetes ist hier zu finden)
Gesang: We all come from the goddess
and to her we shall return like a drop of rain flowing to the ocean (2mal)
Hoof and horn, hoof and horn, all that die shall be reborn;
Corn and grain, corn and grain all that fall shall rise again.

11. Gebet an den Sonnengott (s.u.)
(Der Text des Gebetes ist hier zu finden)

12. Zettel mit Problemen:
Jeder schreibt etwas auf einen Zettel, das er gern loswerden möchte oder mit dem er gern abschließen möchte, um Energie für Neues zu haben oder um sich von etwas frei zu machen, das belastet oder behindert.
Die Zettel werden ins Feuer geworfen. Wer möchte, kann noch eine kleine Bitte oder ähnliches dazu sprechen.
Gesang: I will be gentle with myself;
I will love myself.
I am a child of the universe;
Being born each moment.

13. Segnen von Brot und Wein:
Im Namen der Göttin
an alle weitergeben “Sei gesegnet”
Im Namen des Gottes
an alle weitergeben “Sei gesegnet”

14. Tanz ums Feuer

15. Meditation zur Sommersonnenwende
Bei der Meditation kann jeder mitmachen, muss aber nicht
(Der Text der Meditation ist hier zu finden)

16. Essen und feiern

17. Verabschiedung von Göttin und Gott

18. Verabschiedung der Elemente

19. Öffnen des Kreises
Gesang: May the circle be open be open but unbroken;
May the peace of the Goddess be ever in your heart;
Merry meet and merry part and merry meet again.

          
Der Ritualplatz an der Isar bei München, alle hatten Blumen für Kränze mit gebracht

      

Ein kurzer Bericht von 2005:
Der Tag der Sonnenwende war sehr heiß. Strahlender Sonnenschein und nicht ein Wölkchen am Himmel. Faszinierend war auch die Nacht. Die Mondin hat am Himmel gestrahlt. Laut Kalender sollte Vollmond erst am Tag darauf sein. Dennoch hat sie die Sonnenwendnacht hell erleuchtet.
Aus organisatorischen Gründen haben wir im Kreis die Sommersonnenwende erst am Samstag danach feiern können (24. 06. 05). Zuerst dachten wir, unser Fest würde ins Wasser fallen. Gewitter und Regen am späten Nachmittag hatten uns schon überlegen lassen, doch im Haus zu feiern. Aber zur Sommersonnenwende nicht nach draußen gehen wollten wir auch nicht. Also haben wir beschlossen, dass wir nicht aus Zucker sind und uns ein wenig Regen nicht schadet. Doch anscheinend hatten die Götter ein Einsehen mit uns. Überall hat es geregnet, nur an unserem Festplatz nicht. Den Eindruck hatten wir zumindest, als es in der Nacht heftig zu regnen begonnen hatte, als wir auf dem Parkplatz zurück waren um nach Hause zufahren.
Das Ritual war sehr gelungen. Alle beteiligten hatten sich gut vorbereitet.
Bei uns ist es üblich, das jeder bei der Vorplanung bestimmte Aufgaben bekommt, damit alle sich in die Gestaltung des Rituals einbringen können und eigene Erfahrungen sammeln können.
Bevor wir aufgebrochen sind haben wir gemeinsam mit mitgebrachten Blumen Kränze gebunden. Wir fanden bunte Blumenkränze im Haar sehr passend als Schmuck für den Sommeranfang.
Natürlich haben wir uns nicht ganz genau an den oben beschriebenen Plan gehalten. Aber den groben Ablauf haben wir eingehalten. Ein bisschen Improvisation ist erfahrungsgemäß immer notwendig. Ich hatte meinen Kelch und das Salz zu Hause stehen gelassen. Da habe ich (ganz unzeremoniell aber trotzdem wirksam) Wasser aus dem Fluss in unserem Notfall Löscheimer benutzt. An zwei Stellen haben wir andere Lieder gesungen.
Besonders die Anrufung der Naturgeister war sehr erfolgreich und wir hatten interessante Erlebnisse mit ihnen.
Die Reihenfolge im Ablaufplan hatte sich etwas geändert, nachdem die Elfen zahlreich unserer Einladung gefolgt waren. Da war erst einmal feiern und essen angesagt.
Die Meditation haben wir ganz am Ende gemacht.
Insgesamt hat die Feier viel länger gedauert, als wir gedacht hatten. Es war mal wieder ein guter Beweis dafür, das im Ritualkreis die Zeit doch irgendwie anders funktioniert.

     

          
Am Tag der Sonnenwende habe ich ein kleines Ritual für mich gemacht.
Eim Paar bunte Bänder in die Hecke,  Räucherstäbchen und Erdbeeren.

Litha 2007

Wir konnten den Sommer begrüßen, mit allem, was ein schöner Garten zu bieten hat: ganz frische reife Früchte, ein Meer aus bunten Blüten, Schatten spendende Bäume, weiches Gras und dazu gab es strahlenden Sonnenschein und angenehme Wärme. Schöner kann ein Sonnenwendtag kaum sein.
Mutter Natur hat uns mal wieder mit all Ihren Gaben beschenkt. Dafür danken wir Ihr.

  
Kirschen zur Sommersonnenwende, frisch vom Baum

  
Die Stockrosen in leuchtender Blütenpracht und
noch mehr bunte Blumen, der Duft von Lavendel lag in der Luft


Auch die roten Johannisbeeren waren sehr lecker.

  
Ein schöner Baum im strahlenden Sonnenschein spendete Schatten.

Litha 2008

In diesem Jahr haben wir Litha mal ganz anders gefeiert. Der Kindergarten hat sein großes Sommerfest (Waldfest) genau auf den Tag der Sommersonnenwende gelegt. Gefeiert wurde auf einer großen Wiese im Wald. Dort hat der Gartenbauverein vor einigen Jahre über 30 Apelbäume gepflanzt. Alles alte Sorten.
Und auch in diesem Jahr war die Natur uns ausgesprochen wohl gesonnen. Das Wetter war einfach traumhaft.
Das Litha die Zeit der Feen und Elfen ist, war an diesem Tag nicht zu übersehen. Auf der Wiese tanzten sie mit ihren bunten Kleidern und Flügeln.
Zur Stärkung gabe es hinterher jede Menge leckeren Kuchen und Bratwürstchen. Die Krönung für die Kinder war das Stockbrot backen am Lagerfeuer.
So feierte ein christlicher (katholischer) Kindergarten ein altes Jahreskreisfest, ohne sich dessen so richtig bewusst zu sein. (Oder vielleicht doch?)
Alle Aspekte eines Festes waren vorhanden: es wurde gesungen, getanzt, viel gelacht und es wurde hinterher gut gegessen. Auch das Sonnenwendfeuer hat nicht gefehlt, auch wenn es recht klein war. Das konnte ich bei über 50 Kindergartenkindern aber sehr gut verstehen. Die Sicherheit steht da dann doch an erster Stelle.


Kleine Blumenfeen tanzen über die Wiese.

          
Kleine schwarze Käfer fanden meinen gelben Rock sehr anziehend
auf der Sommerwiese mit weichem Gras

               
Das Sonnenwendfeuer war klein aber fein. Für leckeres Stockbrot hat es gereicht.
Meine kleine Blumenfee fand es toll.

Litha 2017

Gefeier wurde bei uns im kleinen Hexengarten.

Vorbereitungen:
– Räucherungen: Reinigung, Litha
(Rächerungen zu Litha)
– Ritualkreis aufbauen
(hier haben wir je einen altar für jedes element aufgestellt und dazu einen ins Zentrum)
– Essen vorbereiten
– Ritualwein hinstellen und Beeren
Natürlich ganz wichtig zum Fest, das gemeinsame essen hinterher.
– Feuerholz bereit legen
damit wir genug haben auch wenn es wie meistens dann spät wird
– Trommeln
Zum gemeinsamen trommeln brauchen wir mehr als eine Trommel damit auch jeder eine hat.
– Platz vorbereiten (energetisch reinigen, Kreis aufbeuen, Feuer herrichten, …)

Reinigung der Teilnehmer
Erden und zentrieren (Baummeditation)
Reinigungsräucherung

Kreis ziehen
Gesang:
We are a circle, within a circle;
with no beginning and never ending!..

Wir sind zwischen den Welten, jenseits der Grenzen der Zeit,wo Tag und Nacht,
Geburt und Tod, Freude und Trauer eins sind. Seid willkommen!”

Anrufung der Elemente:
Fereu -Süden
Erde – Westen
Wassern – Norden
Luft – Osten
Gesang:
Earth my body, water my blood,
air my breath and fire my spirit

Anrufung von Ortsgeistern, Feen, Elfen, Ahnen

Anrufung von Gott und Göttin:
Göttin Gesang:
Silver shining wheel of radiance radiance,
Mother come to us
Gott   Gesang:
Holy shining sunlight radiant radiant,
brother come to us

Geführte Meditation zu Litha (Litha Meditation)

Segnen von Brot und Wein
Gesang:
For Mother Earth (Text und Melodie Jasra am 22.11.2004)
|: I sing for you songs of joy. 😐
I find in you whisdom and freedom.
    |: I sing for you songs of love. 😐
  I find in you spirit and friend.
|: I sing for you songs of peace. 😐
I find in you shelter and home.
    |: I sing for you songs of glory. 😐
    I find in you guide and guardian.
|: I sing for you songs of hope. 😐
I find in you honor and truth.

Trommeln und ums Feuer tanzen

Verabschiedung von Göttin und Gott

Verabschiedung von Ortsgeistern, Feen, Elfen, Ahnen

Verabschiedung der Elemente

Öffnen des Kreises    
Gesang:  May the circle be open be open but unbroken;
              May the peace of the Goddess be ever in your heart;
              Merry meet and merry part and merry meet again.

           

         

           

 

 

Aus rechtlichen Gründen ein wichtiger Hinweis:
Die Anwendung e
nergetisierter, magischer, schamanischer, spiritueller Gegenstände können und dürfen den Besuch bei einem Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker nicht ersetzten.
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