Ostara – Frühlingsanfang

Die Jahreskreisfeste – Ostara – Frühlingsanfang


Ostara 2004

Allgemeines zum Ostarafest

andere Bezeichnungen

– Fest der Bäume
– Ginsternacht
– Frühlings- Tag- und Nachtgleiche; Frühlingsanfang
– Alban Eiller (oder Eiler, habe beide Schreibweisen gefunden)
– Vogelfest
– Ostern

Ostara ist ein Sonnenfest und wird am 21. März zur  Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche gefeiert. Wenn man den ganz genauen Termin der Tag-und-Nacht-Gleiche nimmt, kann das manchmal auch schon am 20. sein oder erst am 22. Der genaue Zeitpunkt schwankt auch danach, wo man sich gerade befindet.
Beispiel für Ostara 2019 für Bielefeld: Mittwoch, 20. März 2019, 22:59 MEZ
Aus praktischen Gründen feiern viele Gruppen meist am Wochenende vorher oder danach. Je nachdem was näher an eigentlichen Termin liegt.


Ostara 2004

Die Aspekte von Ostara

– die Rückkehr der Zugvögel
– das Ende des Winters
– das Wiedererwachen des Lebens in der Natur
– die Zunahme des Lichts durch das Länger werden der Tage
– der Neubeginn
– Beginn der aktiven Phase bei Mensch und Natur
(Gartenarbeit, Nestbau, alles wächst und blüht wieder)
– die Wiederkehr des jungen Gottes
– die Auferstehung der Göttin aus der Unterwelt
– bei den Germanen ist es das Fest der Göttin Ostara / Eoste
– Frühjahrsputz, um Platz für das Neue zu schaffen und
um verbrauchte Energien zu beseitigen
– der Beginn von neuen Plänen und Projekten,
– das Umsetzen von neuen Ideen in die Tat
– die ersten Jungtiere sind schon zur Welt gekommen
– Zeit der Balance


Ostara 2004

Bräuche

– Ostara(Oster)feuer und Osterräder als Glücksbringer und Schutz gegen Böses und Geister
– das Backen von süßem Brot (Osterfladen)
– das Schmücken der Wohnung mit bunten Eiern
– das Färben von Eiern
– das Verstecken von bunten Eiern, Süßigkeiten und anderen kleinen Geschenken
– Ostara(Oster)wasser als Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit
– Ostara(Oster)kerze als Symbol des wiederkehrenden Lichtes

Links

Auf anderen Seiten dieser Homepage:
Rezepte zu Ostara
Räucherungen zu Ostara
Mediationen zu Ostara

http://www.ostern-mit-dem-osterhasen.de/osterbraeuche.html
eine Seite zum Thema Osterbräuche
– auch für Kinder: http://www.geo.de/GEOlino/2163.html
Ostern Weltweit, Alte Osterbräuche
http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern
über das Osterdest
http://www.osterraederlauf.de/default.htm
Der Osterräderlauf in Lügde
https://de.wikipedia.org/wiki/Ostara
Über die Göttin Ostara
– http://www.jahreskreis.info/files/fruehling.html
http://www.asentr.eu/f_fruehjahrsblot.html
noch eine tolle Seite zum Thema Ostara

Eine Musiksammlung zum Jahreskreisfest Ostara auf meinem youtube Kanal

 


Ostara  / Ostern 2005

Symbole

– Eier, oft bunt gefärbt
– Hasen
– Kaninchen
– Küken
– Lämmer
– Birkenzweige
– Weidenkätzchen
– alle Dinge, die ankündigen, dass das neue Leben langsam erwacht


Ostara  / Ostern 2005

Ein Ritual zu Ostara

Die Beschreibungen der verschiedenen Ostarafeste aus mehreren Jahren zeigen, dass das Fest bei mir jedes Jahr etwas anders ausfällt. Nicht immer habe ich einen größeren Kreis zu feiern. Manchmal feier ich ganz allein für mich. Ich halte es gern Alltagstauglich.

Vorbereitungen
– Räucherungen mischen (Anregungen dafür gibt es hier)
– Ritualwein oder Saft (Anregungen dafür gibt es hier)
– Brot oder Gebäck (Anregungen dafür gibt es hier)
– Altarschmuck (hierfür eignen sich Blumentöpfe mit frischen Kräutern
und alles was in der Natur schon blüht und grünt wie Osterglocken,
Tulpen, Weidenzweige,…)
– Ritualplatz oder Raum reinigen
– Altar herrichten

1. Begrüßung

2. Reinigung

3. Kreis ziehen
Gesang: “We are a circle”

4. Erden und sammeln
– um den Alltag hinter sich zu lassen
– um sich auf das Fest einzustimmen
– um die Energien in Harmonie mit allen Teilnehmern zu bringen
– um sich mit den Energien des Platzes oder Raumes vertraut zu machen

5. Anrufung der Elemente und Himmelsrichtungen
Wie die Zuordnung gemacht wird, ist individuell unterschiedlich.
Einige Anregungen dazu gibt es hier.
Gesang: “earth my body,…”

6. Anrufung von Gott und Göttin
Eine Anrufung für die Frühlingsgöttin ist hier zu finden

7. Segnen von Brot und Wein:
Im Namen der Göttin
an alle weitergeben “Sei gesegnet”
Im Namen des Gottes
an alle weitergeben “Sei gesegnet”
Gibt es Haustiere, kann auch etwas Tierfutter mit gesegnet werden,
damit auch sie etwas vom Ritual haben.
Ein kleiner Teil kann als Opfergabe an die Natur zurückgehalten werden.
Als Opfergaben an die Natur können auch Äpfel und Körner
hergenommen werden. Die Vögel freuen sich sehr über zusätzliches
Kraftfutter.

8. Verschiedene Möglichkeiten für die Gestaltung des Ostarafestes:
– Segnen von frischen Kräutern in Töpfen, damit jeder die Kraft der Erneuerung und des Wachstums mit in sein eigenes Heim oder seinen eigenen Garten bringen kann.
– Segnen verschiedener Samen, die im oder nach dem Ritual eingepflanzt werden können (in Töpfe oder auch schon ins Freiland,je nach Saatgut). Das macht auch Kindern viel Spaß.
Die Samen können z. B. als Symbol für das gute Wachsen und Gedeihen eines neuen Projektes stehen.
– Segnen von Wasser, mit dem die Pflanzen in Wohnung, Haus oder Garten gegossen werden, um ihnen die Kraft von Ostara zukommen zu lassen.
– Segnen von Kerzen, z. B. in zartem Grün als Farbe des Frühlings. Diese können später als Symbol für neue schöpferische Kraft im eigenen Tun, für Kreativität bei neuen Projekten oder ähnlichem bei
Bedarf angezündet werden. Sie sind auch ein Symbol für das wiedergekehrte Licht und dass ab jetzt die Tage länger sind als die Nächte.
– Bunte Eier können mit einem Wunsch verbunden werden. Diese können dann entweder vergraben oder aufgegessen werden.
– Meditation zu Ostara
Die Meditation kann vorher selbst geschrieben werden oder es kann eine fertige verwendet werden. Anregungen dazu gibt es hier.
– Singen von Frühlingsliedern wie z. B.:
– Alle Vögel sind schon da
– Winter ade
– Die Vogelhochzeit
– Im Märzen der Bauer
– Kuckuck, Kuckuck, rufts aus dem Wald
– Es tönen die Lieder
– Jetzt fängt das schöne Frühjahr an

9. Verabschiedung von Gott und Göttin

10. Verabschiedung der Elemente

11. Auflösen des Kreises


Ostara / Ostern 2005

 

Ostara 2006

20.03.2006:
Dieses Jahr haben wir Ostara nicht mit einem klassischen Ritual gefeiert. Wir haben mit einigen Kindern eine heilige Quelle besucht. Dabei haben wir an der Quelle sogar einen Polizisten in Uniform getroffen, der uns erzählte, dass er regelmäßig zur Quelle kommt und nur das Wasser von dort trinkt.
An der Quelle haben wir, wie viele andere vor uns, bunte Bänder an die Bäume gehängt, auf die wir vorher spezielle Wünsche geschrieben hatten.

          

            
Eine ganz besondere Quelle, die von sehr vielen Leuten besucht wird.  Auch von ganz “normalen”.
Irgendwo im Würmtal (Bayern)

                    
Frühlingserwachen und Schnee  im Würmtal bei Gautin, Ostara 2006

           

Ostara 2007

Da der Frühlingsanfang 2007 auf einen Mittwoch fiel, habe ich eine kleine Zeremonie für mich allein durchgeführt.
Zuerst habe ich mich ausgiebig um unsere kleinen Mitbewohner gekümmert. Die Meerschweinchen haben einen ganz sauberen Käfig bekommen und besonders gutes Futter. Danach habe ich ein heißes Bad zur körperlichen und energetischen Reinigung genommen. Solche Bäder nutze ich gern für schamanische Reisen.
Das Ritual selbst ist recht kurz gewesen. Am Ende bin ich mit meiner Räucherung noch einmal durch das ganze Haus und den Garten gegangen.
Die Blumen haben alle einen schönen Platz in meinem Garten bekommen.

Am Wochenende danach haben wir dann noch mal im großen Kreis gefeiert.
Im Ritual haben wir Kräutertöpfchen geweiht und jeder hat hinterher eins mit nach Hause genommen um es dort jeweils  (sobald das Wetter es zulässt) einzupflanzen um die Kraft des Ostararituals in den eigenen Garten zu bringen.

              
ein kleines Ritual für mich allein zum Frühlingsanfang

       
Schnee am Vormittag

    
Ostarafest im größeren Kreis am Sonntag nach dem Frühlingsanfang 

Ostara  und Ostern 2008

Ostern und Ostara fielen in diesem Jahr fast zusammen. Am 21.3. war Karfreitag. Da wir das Fest bei meinen Eltern gefeiert haben, kann ich über ein Ritual im besonderen diesmal nicht berichten. Bei einem Osterspaziergang im Schnee konnte ich einige schöne Impressionen festhalten.

Der Hase und das Ei im Nest, sind Symbole der Fruchtbarkeit, des neu entstehenden Lebens.
Schon mein Vater hat mir als Kind erzählt, dass bei ihm zu Haus ein Hase im Nest auf den Eiern gesessen hat und dass die Eier mit Zwiebellaub braun gefärbt wurden. Ein Brauch, der sich auch bei mir weiter gehalten hat, obwohl wir wegen unserer kleinen Tochter auch bunte Eier färben.

Ein Nest aus weichem Moos, dass unsere Tochter in den Garten gebaut hatte. Dort sollte der Osterhase die Eier hinbringen. Leider hatten Vögel das Nest bis zum Ostermorgen völlig auseinander gepflückt. Sie hatten sich die kleinen Tiere aus dem Moos wohl gut schmecken lassen. Ein schöner Schmaus zum Frühlingsanfang für die Tiere.

Bei jedem Schritt, den man durch die Natur macht, sieht und spürt man das neu erwachende Leben. Die ersten Blüten leuchten mit bunten Eiern in den Gärten um die Wette.

          

        
Der überaus üppige Osterschmuck bei einem Bauern im Dorf beeindruckt
mich in jedem Jahr wieder. Bunte Eier sind zu einer großen Krone gebunden.

       
Frühlingserwachen in Varenholz, Ostern 2008

       

 

Ostara 2009

Das Fest zu Ostara, am 22. März 2009 begann schon am Vormittag. Nachdem wir uns alle versammelt hatten, sind wir zu einer wunderschönen Quelle gefahren. Das Interessante daran war, dass neben dem kleinen Quellteich eine Kirche stand, wo grade die Leute zum Gottesdienst kamen.
Doch niemand hat sich getraut, mal nachzufragen, was wir dort machen. Auch, wenn einige sehr interessiert geschaut haben. Auch die Spaziergänger, die uns gesehen haben, haben sich nicht getraut, mal zu fragen. Wir haben den Platz das erste mal für ein großes Ritual genutzt. Sonst wird er “nur” zum Wasser holen benutzt. Das Wasser der Quelle schmeckt hervorragend und ist so sauber, dass im Bach Brunnenkresse wächst.
Diesmal haben wir auch mal wieder mit den Kindern gefeiert. Das fand ich besonders schön. Und die Kinder hatte sehr viel Spaß. Es ist auch keins ins Wasser gefallen. Obwohl es doch das ein oder andere mal knapp war.
Wir haben um den alten Baum an der Quelle einige Blumen gepflanzt, um den Ort noch ein bisschen schöner zu machen. Und viele bunte Bänder knoteten wir in die Zweige.
An mehreren Stellen steckten wir Räucherstäbchen in die Erde. Die an zu bekommen war ganz schön schwierig. Es war an dem Tag sehr windig. Unsere Kerzen haben wir dann irgendwann einfach aus gelassen. Weil der Wind sie immer wieder aus geblasen hat.
Danach bastelten wir kleine bunte Schiffchen, die wir am Ende des Rituals in den Bach gesetzt haben, um sie mit unseren Wünschen davonschwimmen zu lassen.
Zur Mittagszeit sind wir dann wieder zurückgefahren und haben das Ritual mit einem ausgiebigen Essen beendet. Jeder hatte etwas Leckeres mitgebracht.


Ein großer alter Baum und eine kleine Kirche an einer Quelle und ein großer Sterntetraeder am Baum.

      
Drei Hexlein strecken die Köpfe zusammen. Was tun sie da nur? … Räucherstäbchen anzünden.

        
Kleine Schiffchen mit Bitten und Wünschen wurden gebastelt und dann in den Bach gesetzt.


Und hinterher wurde ausgiebig gemeinsam gegessen.

Frühlingsgöttin

Das Wasser des letzten Schnees unter den Füßen,
wandere ich den Fluss entlang.
Tief atme ich die erste warme Luft.
Der Blick in den Himmel zeigt unendliche Weite blau.
Überall kreuzen kleine Rinnsale den Weg.
Jetzt muss der Winter endlich weichen!
Die Sonne spiegelt sich glitzernd auf jeder Pfütze.
Das erste junge Grün kämpft sich
aus dem grade vom Schnee befreiten Boden.
Schneeglöckchen, hellgrün und strahlend weiß
leuchten sie aus dem dunklen Braun der Erde
und dem Grau des alten Schnees.
Frühlingsgöttin
Mit jedem Schritt im Sonnenschein heiße ich Dich willkommen.
Die Vögel zwitschern um die Wette.
Auch sie begrüßen Dich.
Du bringst ihnen neue Wärme und neue Nahrung.
An jeder Stelle spüre ich jetzt das neue Leben sprießen.
Die Vögel tragen Hochzeitskleid und bauen neue Nester.
Zugvögel sind zurückgekehrt von weiter Reise.
Jeder Baum trägt dicke Knospen, nur darauf wartend,
endlich wieder in üppigem Grün zu leuchten.
Frühlingsgöttin
Mit jedem Atemzug spüre ich, dass Du endlich da bist.
Ich atme tief Deine neue Kraft ein.
Meine Sinne scheinen neu erwacht, wie die Natur neu erwacht ist.
Ich spüre Deine Wärme auf der Haut.
Ich sehen Knospen, Schneeglöckchen, erste kleine Triebe.
Ich höre die Vögel den Frühling besingen.
Ich genieße den Geruch der Erde, der bis jetzt vom Schnee bedeckt war.
Frühlingsgöttin
Mit großer Freude,
sei willkommen!
Schamanin Jasra, 19.03.2006


Ostara 2015 an einer Quelle in der Nähe von Stemmen, Elfenborn

 

 

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Die Anwendung magischer, schamanischer, spiritueller Praktiken / Techniken / Rituale können und dürfen den Besuch bei einem Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker nicht ersetzten.
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