Handfasting von Tim und Britta

Handfasting von Tim und Britta

am 16. Juni 2011
an der Tillyschanze  bei Hannoversch Münden
http://www.tillyschanze.de/

Zu dieser Zeremonie gibt es einen kompletten Mitschnitt auf Youtube.
Handfasting von Tim und Britta auf der Tillyschanze in Hannovers Münden
Dies ist ein Link zur entsprechenden Playlist in meinem Youtube Kanal.

 

1. Gang zur Tillyschanze

Der Weg zum Ritualplatz findet bei diesem Handfasting teilweise getrennt statt.
Die Männer brechen mit dem Bräutigam auf und gehen „links herum“ Richtung Tillyschanze bis zur Katerquelle.
Die Frauen gehen mit der Braut „rechts herum“ und treffen an der Katerquelle auf die Männer.Ich gehe als Priesterin schon früher zur Quelle um das Paar und die gäste dort zu empfangen.Das Brautpaar gibt sich gegenseitig aus den Händen von der Quelle zu trinken.Die Schale für das Ritual wird mit Wasser gefüllt.
An der Quelle werden alle gereinigt
mit Feuer und Rauch – mit Wasser und SalzAlle Zusammen gehen danach weiter zur Tillyschanze, wo das eigentliche Rutal stattfindet.

2. Einzug der Gäste

Zuerst gehe ich nach oben.
Danach gehen die 4 am Ritual beteiligten Personen nach oben.
Danach folgen die anderen Gäste und platzieren sich um den Kreis herum.

 

3. Erklärung der Bedeutung des Rituals und grober Ablauf (Jasra)

– Wann muss wer was sagen?
– Bei Anrufungen am Ende zusammen „Seid Willkommen!“
– Wunschbeutelchen erklären
– Bitte alle bei den Anrufungen in die jeweilige Himmelsrichtung
wenden

4. Einzug des Brautpaares

Das Brautpaar betritt zusammen die Terrasse und tritt in den Kreis.

5. Begrüßung der Gäste und des Brautpaares

Jasra an die Gäste:
Sollte einer der Anwesenden einen Grund vorbringen können, warum diese Ehe nicht geschlossen und gesegnet werden soll, möge jetzt sprechen oder für immer schweigen.

6. Ziehen des Kreises /Anrufung der Elemente

Jasra zieht den Kreis nach (Schwert)

Brautpaar wendet sich Marina (Osten) zu

Jasra:
Nut* ist der Himmel, ihr Lachen der Donner, ihre Tränen der Regen. Sie schützt die Erde und trennt sie von der Urflut. Sie ist die Mutter der Sterne, die Auferstehung, Beschützerin der Toten auf ihrer Reise ins Jenseits
Nut, ich rufe Dich!“Marina:
“Versucht mich zu fassen,
zu berühren,
ich entziehe mich stets eurem Griff.
Doch bin ich immer um euch,
Ihr könnt mich atmen.
Versucht nicht mich zu enträtseln,
es wird euch nicht gelingen.
Ich bin allgegenwärtig, unergründlich, unbekannt.
Ich bin die Unendlichkeit und der mit Sternen übersäte Himmel,
weiter als der menschliche Verstand reicht.
Mein Wesen ist unermesslich
und ich ein Rätsel.“

Jasra:
“Ihr Mächtigen des Ostens, Mächte der Luft,
ich rufe euch unseren Kreis zu schützen
und unserem Ritual beizuwohnen.“
Alle: „Seid Willkommen!“

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Brautpaar wendet sich zu Martina (Süden)

Jasra:
Vulcanus* ist verheerendes Feuer, Gott der Blitze, Schutzgott vor Feuergefahr, Gott der Schmiedekunst
Vulcanus, ich rufe dich!“Martina:
“Ich woge, klopfe, hämmere,
niemals bin ich still.
Ich bin ständige Schwingung,
endloser Rhythmus,
weit unten in der Tiefe und mit feuriger Kraft,
dort wo man mich nur fühlen kann.
Ich wecke euch,
mit lodernder Flamme,
geschmiedetem Schwert,
dem Ausbruch des Vulkans,
mit Lava und Feuer.

Ihr Mächtigen des Südens, Mächte des Feuers,
ich rufe euch unseren Kreis zu schützen
und unserem Ritual beizuwohnen.“

Alle: „Seid Willkommen!“

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Brautpaar wendet sich Claudia (Westen) zu

Jasra:
Tara* ist die weibliche, friedvolle Manifestation erleuchteter Weisheit, wörtlich “Retterin”, höchste Mutter, einer der 1000 Namen Kalis
Tara, ich rufe dich!“

Claudia:
“Meine Aufmerksamkeit ist in meinem Atem gesammelt.
Einatmen und Ausatmen,
Eintauchen und Auftauchen,
in den Tanz der Schöpfung,
den Tanz des Lebens,
aufnehmen und gehen lassen.
Ich bin gesammeltes Bewusstsein,
Stille in mir und aus mir.
Der Ozean des Lebens tobt um mich und pulsiert.
Der Ozean der Inkarnation wirbelt und schwirrt durch mich,
neben mir und um mich.
Während ich atme,
schwimme in Stille,
in meiner Mitte,
sehen meine Augen alles.“

Jasra:
“Ihr Mächtigen des Westens, Mächte des Wassers,
ich rufe euch unseren Kreis zu schützen
und unserem Ritual beizuwohnen.“

Alle: „Seid Willkommen!“

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Brautpaar wendet sich Chrischi (Norden) zu

Jasra:
Minerva* ist die Göttin der Weisheit, Schutzherrin der Helden, der Städte, des Ackerbaus, der Künste und Wissenschaften, des Handwerks, des (strategischen) Krieges und des Friedens, Sieges verleihende Göttin
Minerva, ich rufe dich!“

Chrischi:
“Ich bin was ich denke.
Meine Gedanken nehmen Gestalt an auf Erden.
In meiner Welt bin ich das,
was ich bin,
und das an was ich glaube.
Mein Besitz ist so groß wie ich es für möglich halte.
Ich lege alles ab was mir nicht dient,
lasse es fallen auf meinem Weg,
auf die Erde, und stehe fest auf Ihr.
Bewusst und sorgfältig wähle ich aus,
was ich von der Erde annehme.
Nur was mir dienlich ist nehme ich auf mich.
Den Inhalt meiner Gedanken wähle nur ich.
Die Gedanken der anderen gehören zu Ihnen nicht zu mir!“

Jasra:
“Ihr Mächtigen des Nordens, Mächte der Erde,
ich rufe euch unseren Kreis zu schützen
und unserem Ritual beizuwohnen.“

Alle: „Seid Willkommen!“

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Britta und Tim wenden sich dem Zentrum zu

Jasra:
“Wir sind heute alle hier, weil sich unsere Wege mit denen von Britta und Tim getroffen haben.
Manche von Euch kennen sich schon ihr ganzes Leben lang, andere gehen erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit in dieselbe Richtung.
Doch wir alle haben Spuren hinterlassen, die den Lebensweg von Britta und Tim beeinflusst und bereichert, vielleicht sogar in eine bestimmte Richtung gelenkt haben.
Viele dieser Begleiter – Familienmitglieder, Freunde, Ahnen, – können heute nicht mehr in ihrer körperlichen Gestalt mit uns feiern. Doch es ist Euer Wunsch, Britta und Tim, dass sie – sofern sie es wünschen – dieser Feier beiwohnen und spüren, dass sie nicht vergessen sind. Wir laden Euch ein, in diesen Kreis zu kommen und Euch den guten Wünschen anzuschließen. Seid gesegnet und bedankt für alles, was Ihr Britta und Tim im Laufe ihres Lebens gegeben habt.

Alle: „Seid Willkommen!“

„Der Kreis ist geschlossen. Wir sind zwischen den Welten, jenseits der Grenzen der Zeit, wo Tag und Nacht, Geburt und Tod, Freude und Trauer eins sind.“

 

7. Eheversprechen/Brot und Met

Jasra:
“Britta und Tim, ihr steht hier und jetzt an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt.
Vieles wird sich von nun an ändern.
Doch vieles wird auch bleiben wie es bis jetzt war.
Ihr werdet einiges opfern müssen, bevor Ihr etwas Größeres dafür bekommt.Britta, bist du aus freien Stücken und ohne Zwang hier erschienen, um Tim deine Liebe, Achtung und Fürsorge zu versprechen, und bist du auch frei, dieses zu tun?“Britta: „Ja, das bin ich!“Jasra:
“Tim, bist du aus freien Stücken und ohne Zwang hier erschienen, um Britta deine Liebe, Achtung und Fürsorge zu versprechen, und bist du auch frei, dieses zu tun?“Tim: „Ja, das bin ich!“Jasra:Bitte wendet Euch zueinander.“Brittas Eheversprechen an Tim
endet mit „Ich liebe dich“
gibt Tim Brot zu essen
“Mögest Du niemals hungern an Körper, Geist oder Seele.“
gibt Tim Met zu trinken
Mögest Du niemals dürsten an Körper, Geist oder Seele.“Tims Eheversprechen an Britta
endet mit „Ich liebe dich“
gibt Britta Brot zu essen
“Mögest Du niemals hungern an Körper, Geist oder Seele.“
gibt Britta Met zu trinken
Mögest Du niemals dürsten an Körper, Geist oder Seele.“

Jasra:
“Wir alle sind Zeugen dessen geworden, was Ihr einander versprochen habt und wozu Ihr in Eurer Ehe bereit seid. Ihr habt Eure Leben und Euer zukünftiges Schicksal durch Eure Versprechen aneinander gebunden.
So bitte ich alle Gäste, die hier versammelt sind zu sprechen
gehört und bezeugt.“

Alle Gäste: „Gehört und bezeugt!“

 

             

 

8. Handfasting (Hande binden)

Jasra:
“Wenn ich euch heute die Hände mit diesem Tuch binde, so tue ich dies nicht, um euch zu fesseln, denn eure Liebe soll euch beflügeln. Sie soll euch leicht und frei machen. Vielmehr ist das Tuch ein Symbol dafür, dass eure Herzen fortan als eines schlagen mögen. Von nun an werdet ihr euren Weg gemeinsam finden und gehen, durch Sonnen- und durch Regentage. Seid einander Hilfe und Stütze, Trost und Wärme, beste Freunde, Partner, Liebende. Wachst aneinander, aber wachst vor allem miteinander, auf dass eure Verbindung die wundervollsten Blüten tragen möge! Erinnert euch stets an das Band, das heute zwischen euch, vor diesen Zeugen, geknüpft wird. Möge der Knoten niemals aufgehen, es sei denn, ihr wünscht es.“Jasra bindet die zu einer ∞gekreutzten Hände

Jasra:
“Ihr beide seid nun zwei Teile eines großen Ganzen,
zwei Teile einer Gemeinschaft,
zwei Seelen die sich miteinander verbunden haben.
Zwei Teile, die eine Einheit bilden.
Jeder für sich doch zusammen solange ihr es wünscht
und solange die Liebe andauert.“

9. Hochzeitssegen

Brautpaar wendet sich nach Osten.
Marina:
“Seid gesegnet mit den Gaben des Ostens.
Die Luft kläre Euren Verstand und Eure Worte zueinander,
auf dass Ihr immer eine gemeinsame Sprache sprecht und einander versteht. Mögen Eure Gedanken übereinander stets von Liebe erfüllt sein.
Mögen Eure Worte immer ehrlich, aber nie verletzend sein.
Seid offen und frei wie der Himmel und gebt einander genügend Raum, um Euch zu entfalten.
Doch so, wie Ihr dieselbe Luft atmet, spürt stets, was Euch verbindet und zusammenhält.
Und wie die Sonne jeden Tag im Osten aufgeht, möge Eure Liebe jeden Tag aufs Neue als Geschenk über Eurem Leben strahlen.
Marina beräuchert Brautpaar mit Liebesräucherung **.
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Brautpaar wendet sich nach Süden.
Martina:
“Seid gesegnet mit den Gaben des Südens.
Das Feuer der Leidenschaft brenne in Euch.
Möge es nie an Wärme in Eurem Heim und Euren Herzen mangeln.
Seid mutig und kraftvoll,
übernehmt Verantwortung und steht immer füreinander ein.
Doch auch bei hitzigen Diskussionen sei das Feuer in Euch reinigend und heilend.
Und so, wie eine kleine Flamme einen ganzen Raum erhellen kann, seid füreinander und für Eure Familien und Freunde ein Licht in der Dunkelheit.
Die Kraft des Feuers stärke Euren Willen, Euren Lebensweg gemeinsam zu gehen. Mögt Ihr jeden Tag aufs Neue füreinander entflammen.
Martina geht mit brennender Kerze um das Brautpaar herum.
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Brautpaar wendet sich nach Westen.
Claudia:
“Seid gesegnet mit den Gaben des Westens.
Möge Eure Liebe füreinander stets so tief und weit sein wie der Ozean und gleichzeitig so frisch wie ein Gebirgsbach.
Mögen sich Eure Träume und Wünsche erfüllen.
Möge das gemeinsame Leben Euch Segen im Überfluss schenken, wie der Regen das Land segnet.
Das Wasser wasche alle Ängste von Euch ab und gebe Euch die Kraft, Euch stets weiterentwickeln zu können, ohne Euch zu verlieren.
Geht auf in den unendlichen Wogen Eurer Gefühle und vertraut auf die Liebe, die Eure Ehe segnet.
Mögt Ihr Euch in Eurer gegenseitigen Liebe selbst erkennen, und mögen Eure Herzen offen sein wie eine Schale, die alle Liebe aufnimmt.
Claudia bespritzt Brautpaar mit etwas Wasser.
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Brautpaar wendet sich nach Norden.
Chrischi:
“Seid gesegnet mit den Gaben des Nordens.
Möge Eure Liebe und Eure Ehe so beständig und fest sein wie die Steine, auf denen Ihr steht.
Seid fruchtbar und gesund an Körper, Geist und Seele und lasst alles, was Eure Liebe nährt, in Euch wachsen und gedeihen.
Möge Euch der Norden nur die Ruhe der Nacht schenken und nie seine Dunkelheit.
Doch sollte es dunkel werden in Eurem Leben, spürt stets die verlässliche, sichere Erde unter Euren Füßen, und findet zu jeder Zeit Halt und Kraft aneinander.
Möge Eure Ehe so stark und fest sein wie die Bäume, die tief in der Erde wurzeln, während sich ihre Arme zum Himmel entgegenstrecken.
Chrischi bestreut Brautpaar mit etwas Salz.
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Brautpaar wendet sich am Altar in der Mitte zueinander.Jasra:
“In eurer Ehe möge es viele Tage geben, an dem ihr sagen könnt:
“Damals haben wir uns geliebt, heute ist die Liebe noch größer.“
In eurer Ehe möge es viele Tage geben, an dem ihr sagen könnt:
“Wir haben eine Menge Freunde, die uns verstehen, die mit uns sprechen, die uns zuhören, die uns helfen, die mit uns leiden ,die sich mit uns freuen.“
In eurer Ehe möge es viele Tage geben, an dem ihr sagen könnt:
“Ich bin mit Dir und durch Dich bin ich ganz. Ich lerne dich jeden Tag ein bisschen mehr kennen, lieben und achten.“
Ihr möget einander Gutes tun, einander trösten und verzeihen.
Eure Liebe bleibe phantasievoll und lebendig
und eure Sehnsüchte mögen sich erfüllen.
Die Tür eures Hauses möge offen sein für Menschen die Euch wichtig sind und denen ihr wichtig seid.
Die Rat geben und denen ihr raten könnt.
Eure Ehe bleibe spannend und ihr möget alle Spannungen aushalten.
Dann wird für Euch und für andere
Eure Ehe ein Zeichen der Hoffnung und des Mutes.
Und mögt Ihr in vielen Jahren einander sagen:
Durch Dich habe ich das Leben gelebt, das ich leben wollte; durch Dich bin ich der Mensch geworden, der ich werden wollte.

 

10. Hochzeitskerze

Martina stellt ihr Feuerschale auf den Boden, nimmt die brennende Hochzeitskerze vom Altar und hält sie vor das Brautpaar.

Martina:
“Dies ist eure Hochzeitskerze, hört, was sie spricht:
Ich habe es gesehen. Meine kleine Flamme war dabei als Ihr die Hände ineinander gelegt und Euer Herz verschenkt habt.
Ich bin mehr als bloß eine Kerze, mehr als bloß ein Geschenk.
Mein Licht soll dabei sein bei Eurer Ehe.
Ich bin ein stiller Zeuge im Hause Eurer Liebe und wache stets über Euch.
An Tagen, da die Sonne scheint, brauche ich nicht zu brennen.
Aber wenn Ihr vor Freude außer Euch seid oder ein schöner Stern am Horizont Eures Lebens erscheint, dann zuendet mich an.
Zündet mich an, wenn es dunkel wird, wenn in Eurem Leben Sturm einbricht, wenn Streit da ist, wenn Ihr lautlos unter etwas leidet,
dann zündet mich an.
Zündet mich an, wenn der erste Schritt zu tun ist und Ihr wisst nicht wie,
wenn Ihr die Aussprache sucht, aber keine Worte findet,
wenn Ihr Euch umarmen möchtet, aber Eure Arme sind wie gelähmt,
dann zündet mich an.
Mein kleines Licht ist für Euch ein deutliches Zeichen, hell und klar.
Es spricht seine eigene Sprache, eine leichte Sprache, die der andere gleich versteht.
Ich bin Eure Hochzeitskerze.
Ich habe Euch beide gern.
Lasst mich brennen wann und wie lange es ein muss,
bis Ihr beide dann gemeinsam, Wange an Wange, mein Licht ausblasen könnt.
Dann sage ich dankbar: bis zum nächsten Mal!“Britta und Tim pusten gemeinsam die Kerze aus.
Die Kerze wird zurück auf den Altar gestellt und Martina kehrt an ihren Platz zurück.

 

11. Besensprung

“Nun könnt Ihr über den Besen springen. Der Besen ist ein Symbol für vieles, was Eure Ehe begleiten soll und begleiten wird.
Zum einen steht er für die Reinheit, die stets in Eurer Ehe herrschen soll. Er soll alle destruktiven Einflüsse aus Eurer Ehe fernhalten und Euch dabei unterstützen, nichts verstauben zu lassen oder unter den Teppich zu kehren.
Aber wie wir alle wissen, macht es immer auch Arbeit, etwas sauber zu halten – ob es sich dabei nun um ein Zimmer oder eine Ehe handelt. Daher soll der Besen Euch immer daran erinnern, dass eine Beziehung immer auch Arbeit bedeutet – an der Beziehung, vor allem aber an Euch selbst. Erfreut Euch an dieser Arbeit, denn sie ist die wichtigste Voraussetzung für ein glückliches und erfülltes Leben!
Indem ich Euch diesen Besen vor die Füße lege, versperre ich Euch den Weg. Also bedeutet er ebenfalls, dass sich im Laufe Eures gemeinsamen Lebens immer wieder Hürden in Eure Ehe schleichen werden, die gemeinsam überwunden werden wollen. Indem Ihr gemeinsam drüber springt, zeigt Ihr, dass Ihr fähig seid, Hürden gemeinsam zu meistern. Wenn Euch das Leben schwierigere Hürden vor die Füße legt als diesen Besen, vergesst niemals, dass Ihr diese Fähigkeit besitzt. Und denkt immer daran: Alles, was einem vor die Füße gelegt wird, kann auch eine Chance sein!
Letztendlich ist dieser Besen auch eine Linie – eine Grenzlinie zwischen Eurem Leben als Ledige und Eurem neuen Leben als verheiratetem Paar. So macht zusammen Euren letzten Schritt als Ledige und landet zusammen in Eurem neuen Lebensabschnitt als Ehepaar.

Das Paar springt über den Besen

12. Erklärung

“Ich bin eine Tochter der großen Mutter. Sie hat mich gerufen. Ihr habe ich mein Leben geweiht. So war es, so ist es und so wird es immer sein!

Kraft meiner Berufung als Priesterin erkläre ich euch hiermit zu miteinander verbundenen Eheleuten!

13. Dank an die Mächte/Entlassung/Auflösung des Kreises

Verabschiedung und Dank an alle Mächte und Geister:

– Verabschiedung und Dank der Ahnen von Britta und Tim

– Verabschiedung und Dank der Elemente

– Fallenlassen des Kreises mit den Worten:

“Wir haben uns von allen Mächten, die diese Feier in Liebe begleitet haben, verabschiedet, doch der Kreis der Familie und Freunde bleibt weiterhin bestehen. Mögt Ihr stets füreinander da sein und Britta und Tim dieselbe Freundschaft entgegenbringen, die sie Euch schenken.
“Der Kreis sei nun offen, doch ungebrochen!“

 

14. Wunschbeutelchen

Das Band wird abgestreift, wobei der Knoten geschlossen bleibt.
Alle Gäste können nun ihre Wünsche für das Paar auf die Zettelchen schreiben und in den Beutelchen an das Band hängen, während Britta und Tim den Kreis ablaufen.

Am nächtes Morgen

An der tillyschanze finden häufiger Hochzeiten statt.
Es ist üblich, dass das Paar danach gemeinsam eine Rose an der Tillyschanze pflanzt.

 

*  Alle folgenden Angaben stammen von Wikipedia:

Nut
ist in der ägyptischen Mythologie die Göttin des Himmels. Sie symbolisiert das Firmament und wurde als die Mutter der Gestirne angesehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nut_(%C3%84gyptische_Mythologie)

Vulcanus  ist der römische Gott des Feuers, der Blitze und der Handwerker, die auf die Kraft des Feuers angewiesen sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vulcanus

Als Tara wird im Buddhismus und anderen indischen Religionen eine weibliche, friedvolle Manifestation erleuchteter Weisheit bezeichnet. Tara bedeutet wörtlich „die Retterin“. Im Buddhismus gilt sie auch als eine Ausstrahlung des Bodhisattva Avalokiteshvara und ist aus einer seiner Tränen entstanden, die er aus Mitgefühl mit allen Wesen vergoss. Deshalb gilt Tara als die Essenz des Mitgefühls.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tara_(Bodhisattvi)

Minerva wurde im römischen Reich als Beschützerin der Handwerker und des Gewerbes betrachtet. Im Laufe der Zeit wurde sie mit der griechischen Göttin Athene gleichgesetzt und wurde so auch Schutzgöttin der Dichter und Lehrer. Minerva war die Göttin der Weisheit, der taktischen Kriegsführung, der Kunst und des Schiffbaus sowie Hüterin des Wissens.
http://de.wikipedia.org/wiki/Minerva

**Die Hochzeitsräucherung für Tim und Britta

Lavendelblüten    4  kleine Teelöffel
Rosenblüten          9       „
Jasminblüten       4       „
Drachenblut        ½       „
Patchouli             4       „
Damiana              4       „
Weihrauch           6       „
Dammar              3       „
Fichtenharz          2       „

          
Diesen prachtvollen Hirschkäfer haben wir auf dem Weg entdeckt.
Ein seltenes Tier, darum als gute Ohmen interpretiert.


Die Frauen auf dem Weg zur Katerquelle