Traumfänger / Dreamcatcher / Traumfalle

Der Traumfänger / Dreamcatcher / Traumfalle

Der schamanisch gefertigte Traumfänger, der Dreamcatcher oder die Traumfalle ist ein energetisches, magisches Kraftobjekt und sehr viel mehr als eine hübsche Schlafzimmerdekoration.

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Traumfänger Vater Bär
Ein wichtiger Teil dieses Traumfängers, Dreamcatchers ist ein Bärenanhänger aus Silber.
Durchmesser etwa 20 cm, mit brauner Schafwolle, Federn, Lapislazuli

 

Alle Fotos auf dieser Seite zeigen von mir selbst gefertigte Artefakte. Einige davon sind es meine eigenen Stücke oder auch spezielle Kundenaufträge. Gern fertige ich auch für Sie ein ganz individuelles magisches Arbeitswerkzeug oder einen ganz persönlichen Kraftgegenstand.
Mehr dazu finden Sie unter spirituelle Kunst und spirituelles Kunsthandwerk.

Legenden zum Traumfänger, Dreamcatcher

Über den Traumfänger und seinen Ursprung gibt es viele überlieferte Legenden.

Legende der Azteken

Unsere Ahnen erzählten die Geschichte. Wenn die Nacht kommt und die Menschen schlafen gehen, werden die Geistenergien mit ihren verschiedenen Wesen aktiv. Einige davon verwandeln sich in Träume. So wie es gute und schlechte Geistenergien gibt, gibt es auch gute und schlechte Träume. Die schlechten Träume können Krankheiten bringen oder sind Hinweise auf böse Zauber.
Doch die Ahnen erklärten uns, was wir tun müssen, damit die bösen Träume fern bleiben.
Das Kind einer der Ahnenfrauen weinte jede Nacht mit den Kojoten, weil es böse Träume hatte. So bat sie die Spinnenfrau, die sehr alt und weise war, um Hilfe.

Die Spinnenfrau bog aus den Ästen der Bäume am Wasser einen Ring. Als Spinne verwandelt wob sie ein Netz aus Fäden in den Ring. Danach flocht sie noch kraftvolle magische Gegenstände mit hinein. Haar von Bär und Büffel, die Klapper einer Klapperschlange, einen schönen Stein, eine Zauberwurzel und einiges mehr.

„Wen du dies über die Wiege hängst, kann kein böser Traum dein Kind erreichen. Die schlechten Energien werden eingefangen und verschwinden am Morgen. Die guten kommen hindurch.
Zeig dies den Brüdern und Schwestern und fertigt euch selbst“ sagte sie.
Die Azteken taten es so, wie sie es von der Spinnenfrau gelernt hatten. Sie flochten ein Netz aus dünnen Därmen in einen Ring aus einem Zweig vom Baum am Wasser und woben allerlei magische Dinge mit hinein wie Perlen, Muscheln, Bärenzähne und anderes. Vor allem Federn hatten eine besondere Bedeutung.
In der sprache der Azteken heißt der Tarumfänger „ – „Das was mich beruhigt.“
Nach: Xokonoschtletl; Was der Wind uns singt; Mosaik Verlag; 1996

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Traumfänger Crow Spirit:  Rahmen: Holz (Faulbaum, aus meinem Hexengarten)
Durchmesser: innen ca. 12 cm; außen ca. 22 x 32 cm
Federn: Krähenfedern; Schiefer (im inneren Kreis); Schneckenhaus (Weinbergschnecke)
Höhe mit Federn: ca. 63 cm

Legende der Lakota

Ein Schamane des Stammes saß auf einer Bergspitze. Ihm erschien Iktomi, der Lehrer der Weisheit und Magie. Er kam in der Gestalt von Großmutter Spinne und erzählte über die Lebenszyklen der Menschen von der Geburt bis zum Tod.

Während ihrer Erzählung nahm sie einen Weidenreifen und wob ein Netz hinein. Der Reifen war mit Federn und Pferdehaar verziert. Sie berichtete von guten und schlechten Kräften, die den Menschen im Lauf ihres Lebens begegnen und wob weiter an dem Netz. Als die Spinnenfrau fertig war, erklärte sie, dass die guten Träume und Visionen im Netz hängen bleiben würden so, das man sie annehmen und umsetzten kann. Die schlechten hingegen würden durch das Loch in der Mitte hindurch fallen. So werden die Traumfänger über der Schlafstätte aufgehängt.

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Traumfänger Sonnenlichtfängerin; Durchmesser etwa 20 cm
mit ganz viel Bernstein, Holzperlen und Knochenperlen

Aus Wikipedia

Der Traumfänger oder auch englisch dreamcatcher, ist ein Kultobjekt aus der indianischen Kultur. Er wird mit persönlichen heiligen Gegenständen verziert und soll den Schlaf verbessern.
Der Ursprung des Traumfängers liegt wohl in der Ojibwe-Kultur (Chippewa) die um die großen Seen herum beheimatet waren. In ihrer Sprache wird der Traumfänger bawaajige nagwaagan – Traumfalle genannt.

Soweit mir persönlich bekannt ist, sind in den alten europäischen Kulturen wie z.B. bei den keltischen oder germanischen Stämmen solche Traumfänger oder ähnliches nicht überliefert. Doch meine praktische Erfahrung lässt mich vermuten, dass auch sie sicherlich Kraftgegenstände gefertigt haben, die böse Träume abhalten sollen.

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Jasras schamanische Traumfänger

Meine Traumfänger sind alles individuelle Einzelstücke. Bei der Fertigung fließt meine langjährige Erfahrung mit der schamanischen Arbeit mit ein. Alle Teile, die in einen Traumfänger hinein gearbeitet werden, sind sorgfältig zusammen gestellt und nach energetischen Aspekten ausgewählt. Es ist mit sehr wichtig, das alles genau auf denjenigen oder diejenigen abgestimmt ist, für die der Traumfänger dann verwendet werden soll.
Das Anfertigen eines Traumfängers ist für mich eine heilige und rituelle Handlung welche Zeit und Konzentration erfordert.

Der Ring:

Häufig verwende ich einen Metallring, der mit farbigem Leder bezogen wird. Der ist stabil und lange haltbar.
Doch auch Weide, Birkenreiser oder anders verarbeite ich wenn es sich mir zur Verfügung stellt.

Das Netz:

Zum Spannen des Netzes benutze ich meistens Sehne. Doch auch farbige Wolle oder das Schweifhaar vom Pferd findet Verwendung, wenn es passt.
Für das Knüpfen selbst habe ich meine eigene Methode entwickelt. Meine Intention war, etwas Eigenes zu schaffen, statt einfach etwas zu kopieren.

Die magische Verzierung:

Hier ist fast alles erlaubt. Vieles was ich verarbeite, habe ich selbst gesammelt. Manches einfach auch gekauft. Wichtig ist bei der Auswahl, dass es passt und das dem einzelnen Teil eine gewisse Kraft / Magie innewohnt.

Verschiedene Steine (von einfachen Kieselsteinen bis Halbedelsteine), Federn (überwiegend Mausafedern), Knochen, Muscheln, Fellstückchen, Schafwolle, Holzstücke, Wurzelstücke, u.s.w. aber auch fertige Ornamente aus Holz, Anhänger aus Metall, und anderes wird verarbeitet.
Bei der Wahl der Verzierungen achte ich natürlich in erster Linie auf die Angaben meiner spirituellen Helfer wie es bei der schamanischen Arbeit üblich ist. Sie wissen genau, was benötigt wird. Doch auch die Optik bzw. der persönliche Geschmack darf berücksichtigt werden.

Da ich eine moderne Schamanin des 21. Jahrhunderts bin, verwende ich als Materialien alles was mir passend und sinnvoll in die Hände fällt. Das sind natürlich überwiegend Naturmateriealien aber auch moderne Materialien finden Verwendung.

Magische Weihe:

Ein Gegenstand, der für magische Zwecke verwendet werden soll, sollte für denjenigen der ihr verwendet geweiht werden. Also auf denjenigen programmiert oder geprägt werden der wie immer man es nennen möchte. Manche möchten das gern selbst machen, wenn sie ihren Traumfänger bekommen haben. Doch auf Wunsch übernehme ich das auch sehr gern für sie. In einem schamanischen Ritual stelle ich dann die persönliche Verbindung her und aktiviere den Traumfänger energetisch.

Pflege:

Ein Traumfänger sollte regelmäßig energetisch gereinigt werden. Dafür eigen sich zum Beispiel diverse Räucherungen.
Für die weltliche Reinigung einfach ein weiches Tuch verwenden und den Traumfänger vorsichtig entstauben. Das Tuch darf, je nach verwendeten Materialien, . auch ganz leicht feucht sein. Bei einem feuchten Tuch könnte man vorher ein kleines bisschen Salz mit ins Wasser geben. Das reinigt ebenfalls energetisch.

Kontaktieren Sie mich, wenn Sie einen ganz individuell gefertigten Dreamcatcher möchten.

Ein Traumfänger, Dreamcatcher entsteht

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Hier möchte ich gern zeigen, wie der Entstehungsprozess eines magischen Gegenstandes aussehen kann.

Am Anfang jeden neuen Traumfängers steht ein Arbeitauftrag. In diesem Fall hier war der Wunsch, einen Traumfänger zu bekommen, der gleichzeitig auch als Kraftfokus angewendet werden kann. (Genauer kann ich das natürlich nicht sagen. Das fällt unter die Schweigepflicht, die auch für Schamanen ganz wichtig ist.)

Der erst Schritt ist die Auswahl der verschiedenen Materialien. Manchmal habe ich dafür ganz konkrete Wünsche des Kunden und manchmal wähle ich alles selbst aus. Bei der Auswahl der Materialien ist auch die Angabe der spirituellen Helfer sehr wichtig.  Wenn ich wirklich sorgfältig arbeite, ist die Angabe der Spirits sogar wichtiger als die des Kunden. Damit müsen meine Kunden ggf. klar kommen. Aber bis jetzt waren alle mit dem Endergebnis sehr zufrieden.


Die Materialien für einen neuen Traumfänger sind zurechtgelegt.

Materialauswahl:

Ring aus Weide, 16 Holzperlen, Taubenfedern, schwarze Wolle, Knochen (Schwein),
ein Stück Treibholz, 2 Sonnensteine, ein Hühnergott (ein Stein mit einem natürliche entstandenen Loch darin), 2 Schmetterlinge, 2 Blätter, 2 Eicheln, 2 Schlüssel

Die einzelnen Arbeitsschritte:

1. Das „Netz“ ist aus schwarzer Wolle in einen Ring aus Weide geknüpft.

2. Die beiden Sonnensteine kommen oben in den Ring.
        
3. Die beiden Schmetterlinge kommen mit je 2 Federn ganz nach Außen.
4. Die kleinen Knochen kommen mit den großen Federn nach Innen.

5. Der größere Knochen (Wirbelknochen) kommt in die Mitte.
     
6. In der Mitte hängt das Treibholz mit dem Hühnergott.
7. Die Eicheln gehören zwischen die Knochen und die Schmetterlinge.

8. Die beiden Schlüssel wollen neben das Treibholz.

9. Die Blätter hängen ganz oben.

Und hier der fertige Traumfänger.
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Traumfänger, Dreamcatcher und Heilung

Leider ist es aus juristischen Gründen notwendig, darauf hinzuweisen, das schamanische, magische Objekte keine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung haben. Die Verwendung eines Traumfängers ist nicht im medizinischen Sinn geeignet, Schlafstörungen zu behandeln. Dafür sind ggf. Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeut zuständig.

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Traumfänger Jadegeist; Durchmesser etwa 30 cm Rahmen aus Birkenzweigen, verschiedenen Federn, Jade. Dieser Traumfänger hat ausnahmsweise mal gar kein Netz. Dafür hat er einen wunderschön gearbeiteten Anhänger aus Jade bekommen. 

 

Wikipedia

Wichtige Hinweise

Aus rechtlichen Gründen ein wichtiger Hinweis:
Die Anwendung e
nergetisierter, magischer, schamanischer, spiritueller Gegenstände können und dürfen den Besuch bei einem Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker nicht ersetzten.
Die Anwendung magischer, schamanischer, spiritueller Praktiken / Techniken / Rituale können und dürfen den Besuch bei einem Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker nicht ersetzten.
Deren Wirkung ist nicht wissenschaftlich erwiesen.

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