Mein Repertoire

Der Schleiertanz

Der Schleiertanz bietet eine enorme Vielfalt. Es kann mit einem Schleier getanzt werden oder es können mehrere nacheinander fallen. Sehr schön, aber auch sehr schwer ist die Variation, mit zwei Schleiern gleichzeitig zu tanzen (Doppelschleier).
Der Schleiertanz ist eine meiner liebsten Formen des orientalischen Tanzes. Sanft und geheimnisvoll, aber auch ein wenig herausfordernd und manchmal frech kann sich die Tänzerin von fließenden Stoffen umspielen lassen. Der Schleier bietet ein gutes “Versteck” für kleinen Schabernack. Ich liebe die weichen runden Bewegungen der Schleier, wenn sie in der Luft fliegen und lasse diese Bewegungen in meinem Tanz widerspiegeln.

     

Der Tanz mit Zimbeln

Mit den Zimbeln kann die Tänzerin den Rhythmus der Musik begleiten und bestimmte Passagen musikalisch und tänzerisch hervorheben. Auch können zusätzlich zum Trommelrhythmus weitere Akzente auf die Musik gesetzt werden. Stücke für Zimbeln sind meist sehr schnell und feurig.
Das Spiel mit den Zimbeln erfordert Geschicklichkeit, Schnelligkeit und ein gutes Taktgefühl.
Gleichzeitiges Tanzen und Zimbeln erfordert einiges an Übung.
Ich tanze sehr gern mit Zimbeln, weil ich damit selbst die Möglichkeit habe, kreativ mit der Musik zu spielen, weil für Zimbeln sehr temperamentvolle Stücke gespielt werden und weil es mir viel Spaß macht.

Der Tanz mit dem Tamburin

Mit dem Tamburin kann die Tänzerin den Rhythmus der Musik begleiten und bestimmte Passagen musikalisch und tänzerisch hervorheben. Stücke für Tamburin können sehr schnell und feurig, aber auch leicht und verspielt sein. Das Spiel mit dem Tamburin erfordert Geschicklichkeit und ein gutes Taktgefühl. Es bieten sich raffinierte Möglichkeiten, das Tamburin anzuschlagen: mit der Hand, am Knie oder mit der Hüfte. Ich selbst liebe das Tamburin, weil es viele Möglichkeiten für ein “Spielchen” mit dem Zuschauer bietet, gut geeignet ist, das Publikum in Schwung zu bringen und immer einen Hauch von Zigeunerin für mich mitbringt.

Das Trommelsolo

Das Trommelsolo wird von vielen Tänzerinnen als Königsdisziplin betrachtet. Durch das meist durchgehend hohe Tempo und viele schnelle Rhythmenwechsel, erfordert es ein großes Maß an Können. Saubere Techniken, extreme Schnelligkeit, gute Kondition und ein ausgezeichnetes Taktgefühl sind dabei absolut notwendig. Hier kann die Tänzerin mit dem Shimmy in allen seinen Variationen spielen. Die Perlfransen müssen fliegen und alle Münzen am Hüfttuch im Takt der Musik klingen.
Bei manchen Auftritten tanze ich ein Trommelsolo sehr gern, finde es aber nur selten wirklich passend. Aus der Erfahrung habe ich gelernt, dass ein Trommelsolo mehr was für Kenner des orientalischen Tanzes ist. Dann ist es ein schönes Highlight für eine Darbietung. Für ein “ungeübtes” Publikum würde ich eher andere Stücke wählen.

Der klassische orientalische Tanz

Das, was ich hier als “klassischen orientalischen Tanz” bezeichne, ist eigentlich der Tanz ohne besonderes Zubehör. Hierbei kann aus der gesamten Bandbreite von Musik, Rhythmus und Technik geschickt gewählt werden. Ein abwechslungsreicher Wechsel von schnellen und langsamen Passagen machen einen kreativen Tanz aus. Ein Tanz dieser Art ist bei mir in jedem Auftrittsprogramm enthalten.

 

Der Tanz mit Isiswings

Die “Isisflügel” kenne ich unter verschiedenen Bezeichnungen:
Wings of Isis, Isisschwingen, Schwingen der Isis, großer Schleier, Isisschleier.
Eigentlich ist der Tanz mit den Isisschwingen eine besondere Variante des Schleiertanzes. Der Schleier ist allerdings häufig mit Stäben verlängert, um eine größere Spannweite zu bekommen. Darum wird hier auch sehr viel mehr Platz benötigt und ein solcher Tanz ist nicht für alle Räumlichkeiten geeignet. Die große Spannweite von ca. drei Metern macht die Bewegungen sehr eindrucksvoll.
Bei passenden Räumlichkeiten ist der Tanz mit den Isisschwingen ein beeindruckendes Intro für einen Auftritt.
Isiswings sind vielseitig einsetzbar, nicht nur für den klassischen orientalischen Tanz.

 
Hier als  “enthaupteter Engel” in Schwarzlicht  bei einer Performance.

 

Gothic Bellydance

Gothic Bellydance oder Gothic Oriental Dance ist eine Abwandlung des klassischen orientalischen Tanzes.
Die Musik, die verwendet wird, ist aus dem Bereich Gothic gewählt. Dabei können sowohl romantische Klänge als auch harte Industrial Sounds verwendet werden. Hauptsache die Musik ist tanzbar.
Die Kostüme richten sich nach der Mode der Gothic Szene. Ketten statt Perlenschnüre, Unterlegscheiben aus dem Baumarkt statt Pailletten, Spitze, Totenköpfe, … eben alles was zu Gothic passt. Viele Kostüme sind von den Tänzerinnen selbst hergestellt. Vorherrschend ist die Farbe Schwarz, oft kombiniert mit rot oder weiß. Doch der Grundschnitt entspricht meist noch einem klassischen Bauchtanzkostüm.
Die Bewegungen des klassischen orientalischen Tanzes werden kombiniert mit anderen Tanzstilen um ggf. eine gewisse Härte in den Tanz zu bringen. Natürlich werden auch typische Tanzelemente aus dem Bereich Gothic verwendet.
Eine Unterform des Gothic Belly Dance und Gothic Oriental Dance ist wiederum der Gothic Tribal Style, in dem viele Elemente des Tribal Style mit in den Tanz gemischt werden. Doch die Grenzen sind sehr fließend und von der Musikinterpretation der jeweiligen Tänzerin abhängig.
Ich bin der Meinung, wer Gothic Belly Dance oder Gothic Tribal tanzen möchte, sollte sich vorher intensiv mit der Szene befassen. Ein schwarzes Kostüm und düstere Musik reichen da einfach nicht aus. Leider tanzen viele Gothic Belly Dance, weil es grade in ist.
Ich selbst habe schon nach Gothic Musik getanzt lange bevor das als eigener Stil etabliert wurde. Mit der Gothic Szene bin ich seit vielen Jahren vertraut.

  Leider sind die Fotos hier schon ein bisschen älter (Hernbst 2010). Aktuelle kommen bald. 

Der Tanz auf Mittelaltermärkten

Die Musik des Mittelalters war geprägt von den Tönen des Dudelsacks, der Trommel, der Drehleier und vieler Flöten. Sie war oft wild und temperamentvoll, konnte aber auch sanft und lieblich sein.
Neben dem hohen Minnesang gab es auch laut fröhliche Unterhaltung.
“Fröhliche Klänge halfen bei melancholischen Verstimmungen, Depressionen und vorbeugend sogar gegen die Pest. Lärm in hohen Dosen wurde Phlegmatikern verabreicht, und Könige durften sich bei sanfter Musik von großen Taten erholen.” (aus: Margit Bachfischer; Musikanten, Gaukler und Vaganten; Spielmannskunst im Mittelalter; Weltbild 1998; S.87)
So ist auch mein Tanz mal sanft mal wild temperamentvoll.
Mir ist wichtig, bei einem mittelalterlichen Auftritt für eine ausgelassene Stimmung zu sorgen. Kein Zuschauer soll dabei Hände und Füße still halten können!
“Besonders anrüchig waren die Tänzerinnen unter den Spielfrauen. Sie werden immer als verführerisch und sündhaft beschrieben. Kirchliche Anweisungen, Priester sollten sich bei Festmahlen zurückhalten, nicht betrinken und sich vor deren Liedern hüten, betonen meist die Tänzerinnen als größte Gefahr!” (aus: Margit Bachfischer; Musikanten, Gaukler und Vaganten; Spielmannskunst im Mittelalter; Weltbild 1998; S.31)
Um diesem gerecht zu werden darf es auch mal ein wenig frech-frivol zugehen. Auch der Tisch darf mal zur Tanzfläche gemacht werden. Aber dabei sei hervorgehoben, dass Sitte und Anstand stets zu wahren sind! “Das Berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten!”
Durch die Zeit der Kreuzzüge ist die mittelalterliche Musik immer wieder von orientalischen Klängen und Rhythmen beeinflusst. So ist auch der Tanz durchsetzt mit Elementen des Orientalischen kombiniert mit dem Temperament folkloristischer Zigeunertänze.
In bunten Farben, mit Glöckchen an den Füßen und einem Gürtel mit vielen klingenden Münzen bin ich ganz im Stil der alten Zeit gekleidet.

Zu welchem Anlass eignet sich ein Tanz im mittelalterlichen Stil?
Generell zu fast jedem.
Im Vordergrund stehen natürlich Rittergelage, Mittelaltermärkte, Themenfeste und ähnliches. Auch zu vielen anderen Anlässen darf das Publikum mit ausgefallenem begeistert werden!
Bei umfangreicheren Auftritten eignet sich dieser Stil hervorragend als Kontrast bzw. als Abwechslung zum klassisch orientalischen Tanz.
Auch wenn die Spielleute und Tänzerinnen im Mittelalter kaum Recht und Ehre besaßen, wurden sie damals, wie auch in heutiger Zeit, doch allerorts gern gesehen.

      

 

Der Tanz bei Fantasy Veranstaltungen / Larps

Ich möchte Sie entführen auf eine zauberhafte Reise in das Land der Feen, Elfen und Kobolde.

 

 

Spiritueller Tanz

Für mich hat der Tanz immer auch einen spirituellen Aspekt.
Tanz ist seit Jahrtausenden ein Teil wichtiger ritueller Handlungen und ein Ausdruck von Spiritualität.
Trancetanz, Krafttiertanz, Kreistänze, um nur einen Teil zu nennen.
Viel spirituelle Aspekte können wundervoll tänzerisch interpretiert werden.

 

Musikauswahl

Die Musik des orientalischen Tanzes,  mit allen seinen untergeordneten Stilrichtungen von kalassischem orientalischen Tanz über Tribal -, Gothic – , Spiritual -, Metal – Bellydance und einigem mehr, ist nahezu unendlich vielfältig.
Es wird Traditionelles und Modernes verwendet. Die Musik kommt aus Ägypten, der Türkei und vielen anderen orientalischen Ländern. Auch Musik aus anderen Sparten und Ländern ist oft geeignet. Wichtig ist, dass sie einen tanzbaren Rhythmus hat.
Viel bei der Auswahl ist Geschmacksache. Bei einem Wettbewerb von vielen Jahren hatte ich erheblichen Punktabzug bekommen, weil einem Teil der Juroren die Musikauswahl nicht gefallen hat. Sie waren der Meinung, dass bei einem Wettbewerb für orientalischen Tanz auch ausschließlich orientalische Musik verwendet werden darf. (Leider ist das bei den Teilnahmebedingungen nicht erwähnt worden.) Allerdings habe ich auch schon spektakuläre Bauchtanzauftritte zu nicht orientalischer Musik gesehen.

Meine Aspekte für eine gute Musikauswahl bei Auftritten:
– Gefällt mir die Musik?
Auf Musik, die einem nicht gefällt, tanzt es sich nicht sonderlich gut.
– Kann ich zur Musik gut tanzen?
Nicht jede Musik, die mir gut gefällt, ist auch gut tanzbar.
– Passt die Musik zu den Zuschauern?
Welchen Altersdurchschnitt hat das Publikum?
Zuschauer welcher Nationalitäten sind im Publikum?
– Welchen Anlass hat der Auftritt?
– Passt die Musik zum geplanten Tanz (Solo, Schleier, Zimbeln, klassisch orientalisch,
Tribal,…)?

Um einen kleinen Einblick in die Vielfalt meiner Musikauswahl zu bekommen, habe ich eine Playlist auf YouTube erstellt:
Jasras Lieblingsmusik für Bauchtanz, Tribal, Gothic Bellydance, Fantasy u.a.

Hier sind verschiedenste Stücke zu finden von klassisch orientalisch bis modern orientalisch, Mitteleitermusik, Gothicmusik, Metal und vieles mehr.

 

Bei persönlichen Einzelanfertigungen, bei allgemeinen Fragen oder für
Terminvereinbarungen für Seminare und schamanische Sitzungen oder Tanzauftritte
beachten Sie auch folgendes:

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