schamanische / magische Utensilien

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Das Werkzeug der Schamanen, Hexen und anderer magisch arbeitender Menschen: Ritualgegenstände, Kraftgegenstände, magische Arbeitsutensilien

Das Werkzeug der Schamanen, Hexen und
anderer magisch arbeitender Menschen:
Ritualgegenstände, Kraftgegenstände, magische Arbeitsutensilien

Im folgenden Text wird über schamanische Techniken geschrieben. Diese sind nicht wissenschaftlich erwiesen.  Deren Anwendungen können den Besuch bei einem Arzt, Heilpraktiker oder Psychologen nicht ersetzen.

Jeder Schamane, genauso wie fast jeder anders magisch arbeitende Mensch wie Hexen, Druiden, und andere benutzt Hilfsmittel, die das Arbeiten erleichtern.
Eigentlich sollte ich an dieser Stelle nicht Hilfsmittel oder Werkzeug als Begriffe benutzen. Sie sind leicht verständlich, werden der Sache aber nicht gerecht. Diese Gegenstände sind viel mehr wie gute Freunde oder treue Begleiter, Kraftgegenstände, magische Artefakte.

Sehr wichtig ist, sich nicht von diesen Hilfsmitteln abhängig zu machen.
Hilfsmittel bedeutet, es geht im Notfall auch ohne! Es muss im Notfall auch ohne gehen! Ein Amulett kann im Zweifelsfall noch ständig getragen werden, aber wer schleppt schon ständig eine Trommel mit sich rum?
Zu viele schamanische / magische Hilfsmittel machen abhängig und lassen die eigenen Fähigkeiten verkommen. Jemand sagte mal zu mir: ”Hilfsmittel sind ja echt nützlich, aber im Ernstfall musst du es auch nackt auf dem Bahnhofsklo können!” Das habe ich mir gut gemerkt, und weiß, dass ich jede Arbeit auch ohne Hilfsmittel machen kann weil ich es immer wieder geübt habe. Doch trotzdem erleichtere ich mir meine Arbeit im schamanischen Praxisalltag natürlich gern. Beim Kuchen backen verwende ich ja auch ein Rührgerät obwohl ich den Teig auch super per Hand kneten könnte. Es geht einfach schneller und leichter. Und gerade im Praxisalltag, wo ich sehr viel arbeite, machen solche Kraftgegenstände meine Arbeit manchmal einfach effektiver, leichter und damit ggf. auch schneller. Was dann natürlich auch dem Klienten zu Gute kommt.
Dies klingt wie ein Wiederspruch. Erst heisst es, “das Werkzeug ist wie ein guter Freund” und dann “aber nicht davon abhängig machen”. Und doch ist es so. Gute Freunde sind etwas ganz besonderes und eine gute Freundschaft möchte gepflegt werden. Und doch möchte ich nicht von ihnen abhängig sein, egal ob auf der spirituelle oder der weltlichen Ebene.

Die Schamanentrommel
             

Ein Werkzeug, das ich bis jetzt noch bei jedem schamanisch Arbeitenden gefunden habe, ist die Trommel.
Trommeln geht unter die Haut! Unsere gesamte menschliche Physis ist von Rhythmen durchzogen und koordiniert. Der Rhythmus ist Beweis unserer Lebendigkeit. Egal ob Atmung, Herzschlag oder der gleichmäßige Schritt beim Gehen. Auch die Welt hat einen gleichmäßigen Rhythmus: Ebbe und Flut, Tag und Nacht, die vier Jahreszeiten. Darum steckt im Klang der Trommel eine enorme Kraft.

Der rhythmische Klang fördert das Fallen lassen in andere geistige Zustände wie in die Trance oder die schamanischen Reise. Gleichzeitig werden andere Geräusche aus der Umwelt übertönt und stören nicht mehr.
Mit Hilfe der Trommel können die Geister gerufen werden und der Schamane kündigt seinen Besuch in der Geisterwelt an.

Die Trommel begleitet den Schamanen mit ihrem Gesang in der Geisterwelt. Ich habe beim Trommeln für schamanische Arbeiten schon oft erlebt, dass die Trommel nicht mehr einfach nur geschlagen wird, sondern ein eigenes Lied entwickelt und einen ganz besonderen Klang bekommt. Der Geist der Trommel erwacht und singt sein Lied mit.

Man hört die Trommel nicht nur mit den Ohren. Sie ist im ganzen Körper zu spüren.
Wer einmal die faszinierende Kraft der Trommel erlebt hat, weiß ganz genau, was ich
meine.

Ich will auch eine Trommel!?

So unterschiedlich wie die Menschen, die sie benutzen, sind auch die Trommeln. Ob selber gebaut, gekauft oder ein Geschenk; bemalt oder mit bunten Bändern verziert; groß oder klein; rund oder eckig; … sie darf auch ganz schlicht sein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Es gibt auch keine Regeln ob eine Schamanentrommel jetzt rund, oval oder eckig sein muss. Es muss auch keine Rahmentrommel sein auch wenn diese am häufigsten Verwendung finden.
Wichtig ist, dass derjenige der die Trommel benutzt auch gut damit arbeiten kann und einen guten Kontakt zum Geist der Trommel hat. Denn das ist sehr wichtig. Das schamanische Weltbild ist geprägt davon, dass alles belebt ist und dementsprechend wohnt in einer Schamanentrommel natürlich auch ein Trommelgeist. Mit diesem gut auszukommen ist elementar wichtig für das Benutzten der Trommel als Schamanentrommel.

Wer sich eine Trommel neu anschaffen möchte, sollte einfach dem Bauchgefühl vertrauen oder ggf. auch Kontakt zum Geist der jeweiligen Trommel aufnehmen.. “Die da finde ich ganz besonders schön.” “So eine Verzierung finde ich toll.” sind sehr hilfreiche Kriterien für die richtige Wahl. Ein festgelegtes “genau so muss eine Schamanentrommel aussehen” gibt es meiner Meinung nach nicht. Gute Intuition reicht meiner Meinung nach aus wenn man noch nicht persönlich Kontakt aufnehmen kann.

Es gibt jedoch einige ganz weltliche Fragen, die sinnvoll sind:
– Kann ich die Trommel auch eine ganze Stunde lang spielen? (Gewicht, Größe, Form)
– Kann ich mich mit der Trommel bewegen oder muss ich am Platz sitzen bleiben?
– Können mich die Verzierung bei der Arbeit behindern?
– Kann ich sie gut transportieren? Für einen guten und sicheren Transport sollte eine
geeignete Verpackung vorhanden sein (Tasche, weiche Decke,…).
– Ist sie strapazierfähig? Eine Trommel, die für schamanisches Arbeiten benutzt wird,
wird oft sehr stark beansprucht.

Ein Tipp zum Selbermachen von Verzierungen:
Frag auch den Geist der Trommel, ob er sich eine bestimmte wünscht oder ob ihm das Geplante auch gefällt.

Wer sich eine Trommel selbst bauen möchte, kann dafür einen Trommelbaukurs besuchen. Das ist natürlich viel individueller und persönlicher als kaufen. Was aber nicht bedeutet, dass jeder sich unbedingt eine Trommel selber bauen muss, obwohl es die Beziehung zur Trommel verstärkt, wenn individuell daran gearbeitet wird.
Um eine gute Beziehung zum Geist der Trommel zu bekommen, hilft auch viel trommeln und mit dem Geist reden.

   
Bau von Schamanentrommeln
   

Die richtige Handhabung

Eine Trommel kann mit einem Trommelstock oder mit der Hand gespielt werden. Der Trommelstock sollte für die jeweilige Trommel geeignet sein. Unbedingt ausprobieren und den Klang anhören! Bei einer gekauften Trommel ist normalerweise ein geeigneter Schlegel dabei. Es gibt verschiedene Ausführungen von Trommelstöcken. Sie können aus Holz, Horn oder Knochen sein. Manche sind mit Stoff oder Leder weich gepolstert und einige sind hart. Harte Trommelschlegel hinterlassen mit der Zeit deutliche Spuren auf Bemalungen.
Eine Trommel möchte sorgsam und mit Respekt behandelt werden!

Hierfür einige Tipps:
– Wenn die Trommel mit der Hand geschlagen wird, immer vorher alle Ringe abnehmen!!!
Mit einem Ring am Finger kann ein Trommelfell ziemlich schnell kaputt gemacht werden.
Es bekommt Macken oder sogar Risse.
– Die Trommel nicht in zu feuchter Umgebung liegen lassen.
– Das Fell langsam trocknen, wenn es mal nass wurde. Es kann sonst reißen.
– Keine feuchte Trommel in der Tasche verpacken (oder schnell wieder zum trocknen
auspacken). Sie kann sonst schnell vergammeln.
– Generell sollte eine Trommel nicht achtlos irgendwo liegen gelassen werden. Ihr Geist
könnte beleidigt sein oder es könnte sie einem anderen gefallen. Der andere muss sie nicht
gleich stehlen wollen, sondern nur mal benutzen. Aber auch das könnte die Trommel nicht
mögen.
– Wer eine fremde Trommel mal ausprobieren möchte, sollte immer den Besitzer um
Erlaubnis fragen.
– Möchte der Besitzer seine Trommel verleihen, sollte er den Geist um Erlaubnis bitten.
– Der Geist der Trommel freut sich, wenn er begrüßt und verabschiedet wird. Sich zu
bedanken, ist auch sehr gut.
– Die Bespannung ist meistens aus Leder. Um die Haut geschmeidig und elastisch zu halten,
sollte sie ab und zu eingefettet werden. Ich verwende dafür Leinöl. Das lässt sich sehr dünn
auftragen und zieht schnell in das Leder ein. Bei einigen Trommelbauern ist auch ein ganz
spezielles Pflegemittel zu erwerben. Sattelseife oder Melkfett ohne Zusätze sind ebenfalls
sehr gut geeignet.
– bei Trommeln die noch Fell auf der Rohhaut haben ist ggf auch wichtig, darauf zu achten, dass sich keine Kleidermotten einnisten können.
Bei einer gekauften Trommel ist es auf jeden Fall am sichersten, den Händler nach der
optimalen Pflege und nach den optimalen Trommelschlegeln zu fragen.

Der Geist der Trommel

Häufig ist es der Geist der Trommel, der entscheidet zu wem die Trommel möchte. Darum dütfen einige recht lange nach “ihrer” passenden Trommel suchen so sie nicht selbst gebaut wird.
Manchmal haben auch die spirituellen Helfer eine genaue Vorstellung davon, wie die Schamanentrommel auszusehen hat. Ich weiß noch genau, wie ich das Bild bekommen habe, dass ich dann auf meine Trommel bemalt habe. Dazu aber mehr beim Thema Trommelbemalung. Und auch die Verzierung meiner Trommel war nicht ausschließlich meine Idee. Natürlich ist es auch erlaubt seinen eigenen Geschmack mit einzubringen. Doch in erster Linie zählt das, was der Trommelgeist und die spirituellen Verbündeten sich wünschen. Denn durch sie wirkt ein Großteil der Trommel. Eine meiner Trommeln wollte ganz viele bunte Bänder und Glöckchen dran.
Im November 2016 war es dann mal an der Zeit selbst eine Trommel zu bauen. Das genaue Bild, wie die aussehen sollte hatte ich schon eine ganze Weile. Doch ich musste recht lange warten, bis die passende Haut für mich bereit war. Denn es sollte Pferd werden. Und der Rahmen sollte aus Eichenholz sein. Sogar der Durchmesser von 60 cm war vorgegeben worden und Schweife mussten dran. Ja, diese Trommel ist nicht einfach zu handhaben. Sie ist groß und schwer aber was soll ich machen wenn die Spirits es so wollen? Und sie ist einfach genial zum arbeiten für mich. Allerdings fanden meine Spirits auch ne geniale Idee, dass ich doch gleich noch eine zweite, kleinere Trommel, sozusagen für Unterwegs bauen kann. Die war dann etwas kleiner und durfte aus Eschenholz sein.
Wenn eine Trommel neu ist, sollte sie eingeweiht werden. Auch da spielt der Kontakt zum Trommelgeist eine große Rolle. Am einfachsten und direktesten geht die Kontaktaufnahme zum Trommelgeist über die schamanische Reise. Wer das aber noch nicht gelernt hat, kann auch in Gedanken zu ihm sprechen.

Danke an meine eigenen Trommeln für ihre treue Begleitung.

          
meine große Schamanentrommel: Grauschimmel, Rahmen aus Eichenholz, Griff aus Erlenholz,
Glöckchen, 2 Pferdeschweife, grüne Bänder

          
meine kleine Schamanentrommel: Grauschimmel, Rahmen aus Eschenholz, Griff aus grünen Bändern,
Adlerfedern, kleine Federn

Meine Schamanentrommel bemalen

Dies ist ein Erfahrungsbericht, in dem allerdings auch einige Tipps für alle enthalten sind, die sich selbst eine Trommel bemalen wollen.

Ich kenne eine ganze Menge Leute, die schamanisch arbeiten, deren Schamanentrommeln bemalt sind. Immer dachte ich mir: “Ich will meine auch mal bemalen.” Gekauft habe ich meine Trommel 1994 oder 1995 bei einem Mittelaltermarkt (Kaltenberger Ritterspiele). Eine ganz einfache irische Trommel (Bodhrán), wie sie an vielen Stellen zu bekommen ist.

Dann war es im Winter 2006 endlich so weit. Die richtige Zeit war gekommen. Ich saß bei einem guten Freund (ich werde seinen Namen im Verlauf des Textes mit K. abkürzen) im Wohnzimmer auf dem Sofa, griff zu einem weichen Bleistift und begann, die Konturen vorzuzeichnen.
Ich war fast in einem tranceähnlichen Zustand und habe mich vom Geist der Trommel leiten lassen. Er hat mir das passende Motiv gezeigt. Dabei heraus gekommen ist ein vogelähnliches “Gebilde” mit einem großen Auge oben drauf.
Das Malen war faszinierend. Obwohl meine Hand fast die ganze Zeit leicht gezittert hat, konnte ich gerade Linien und fast symmetrische Muster zeichnen. Ich musste kaum eine Linie korrigieren. Beim Zeichnen entstand in meinem Kopf schon ein ganz deutliches Bild, welche Farben das Bild später bekommen sollte. Als ich fertig war, zeigte ich K. das Bild. Ihm gefiel das Motiv sehr gut, trotzdem war er erstaunt und meinte, ihm hätte die Trommel ein anderes Bild gezeigt. Ich drückte ihm meine Trommel in die Hand und meinet: “Tu Dir keinen Zwang an!”
Daraufhin begann er, das Hintergrundbild zu malen. Er zeichnete ebenfalls mit Bleistift vor. Zum Ausmalen benutzte er eine Farbe, mit der früher mal alte Fotos koloriert wurden. Die Umrandungen sind mit Tusche und Feder gezeichnet.

Dann habe ich die Trommel erst mal wieder mit heim genommen. Die Farbe wollte ich zu Hause einige Tage später malen. Ich hatte mich für stark verdünnte Ölfarben entschieden. Durch die starke Verdünnung sind die Farben transparent geblieben und das Hintergrundbild ist noch gut zu erkennen, obwohl es teilweise übermalt worden ist.
Das Malen mit Ölfarbe hat meine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Zuerst malte ich die Umrisse. Damit die Farben nicht ineinander laufen, musste ich diese erst weitgehend trocknen lassen, bevor ich weiter malen konnte. Das hat ca. 6 Wochen gedauert. Dann konnte ich das Motiv ausmalen. Wieder war ausdauernde Geduld erforderlich.
Ölfarben benötigen teilweise sehr lange zum trocknen.

Bis ich meine Trommel das erste mal wieder verwenden konnte, waren fast 4 Monate vergangen. Aber irgendwie wollte die Trommel noch nicht so richtig. Sie war fast immer dumpf und labberig, als ob sie noch zu feucht wäre. Also musste ich noch weiter warten. Immer mal wieder habe ich versucht, die Trommel zu benutzen. Vor einigen Tagen hat mir der Trommelgeist dann verraten, dass er seine alte Verzierung wieder haben möchte. Ich hatte die Trommel vor dem Bemalen mit Federn, Glöckchen und bunten Bändern geschmückt. Die musste ich dafür allerdings abmachen und hatte sie auch nicht wieder dran gemacht. Aus dem Gefühl heraus, es passt jetzt eigentlich nicht mehr dran. Hat es wohl auch nicht, solange die Trommel nicht ganz trocken war.
Die Verzierung habe ich gestern noch um einige rote und gelbe Bänder und um einige Federn erweitert und sie wieder an die Trommel gemacht. Dann habe ich sie noch mit Leinöl eingerieben. Eine Trommelhaut ist aus Leder. Um sie gut zu pflegen, ist es zuweilen sinnvoll, sie zu fetten, wie es bei Lederjacken und Schuhen auch gemacht wird.

Als ich begonnen habe, den ersten Strich auf meine Schamanentrommel zu zeichnen war es einige Tage nach Samhein 2006 (Anfang November). Heute ist der 28. Juni 2007. Heute habe ich das erste mal wieder richtig auf meiner Schamanentrommel gespielt und mit ihr
bzw. mit dem Geist der Trommel gemeinsam gesungen. Jetzt ist sie wieder vollständig und für die schamanische Arbeit benutzbar. “Gut Ding will Weile haben!”

Nicht jeder hat die Möglichkeit, so lange zu warten, bis seine Trommel getrocknet ist. Eine gute Alternative für Ölfarben sind Acrylfarben. Sie trocknen in sehr kurzer Zeit. Allerdings sind Acrylfarben nicht so elastisch wie Ölfarben und es besteht leichter die Gefahr, dass die Farben bei starker Nutzung rissig werden oder abblättern. Auch die Qualität der Farben ist wichtig. Leider hat bei Farben eine gute Qualität auch meist einen höheren Preis.
Die Bemalung von Schamanentrommeln hat Vor- und Nachteile.
Vorteile:
– Es schaut sehr gut aus und das Auge isst ja bekanntlich mit.
– Der Geist der Trommel und ein Teil des Wesens des Spielers kann deutlicher gemacht werden.
– Ich habe das Gefühl, die Energie der Trommel wird besser bzw. intensiver. Sie wird zu einem sehr viel individuelleren Werkzeug.
– Durch ein Bild, das genau auf Trommel und Besitzer abgestimmt ist, wird die Verbindung der beiden zueinander besser. Darum empfehle ich jedem, der ein Bild auf seine Trommel haben möchte, dies selbst zu malen. Wer jetzt denkt, er kann das nicht, liegt meiner Meinung nach völlig falsch. Jeder kann malen! Traut Euch und lasst Euch vom Geist der Trommel leiten. Ihr könnt Eure Trommel aber auch von jemandem bemalen lassen.
Nachteile:
– Der Klang verändert sich durch die Farbschicht, auch wenn der Unterschied nicht sehr groß ist.
– Die Elastizität der Bespannung ändert sich.
– Die Trommel wird durch das Bild auf eine bestimmte Energie geeicht. Irgendwann könnte die Zeit kommen, dass einem diese spezielle Energie nicht mehr taugt. Dann braucht man unter Umständen eine neue Schamanentrommel.
– Wird ein harter Trommelstock verwendet, kann die Farbe stellenweise wieder runter gehen.

Frühjahr 2019: Das Bemalen meiner Trommel ist jetzt schon lange her. Die Ölfarbe hat sich bewährt. Die Bemalung ist nach vielen Jahren immer noch genauso schön wie am Anfang. Die Trommel wurde sehr lange und sehr intensiv genutzt. Im November 2016 habe ich sie dann in den Ruhestand geschickt. Es war Zeit für etwas anderes. Jetzt darf sie einfach dekorativ die Wand meiner Praxis zieren.

     


Die Rassel als Alternative zur Trommel

Als Alternative zur Trommel kann auch eine Rassel verwendet werden. Sie ist leiser, kleiner, leichter und besser zu transportieren. Mit ihr kann die schamanische Arbeit begleitet werden, ohne möglicherweise die Nachbarn zu verärgern. Sie ist einfacher “schnell mal mitgenommen” und ist meistens billiger als eine Trommel, egal, ob gekauft oder selber gebaut.
Auch hier sind die Ausführungen der verschiedenen Modelle vielseitig.

Eine kleine Bauanleitung:
man nehme
– 2 leere Blechdosen (kleine, längliche Pilzdosen haben eine echt gute Größe)
– Etwas Leder oder ein fester Stoff zum Beziehen
– Klebstoff (UHU Kraft hat sich als haltbar erwiesen)
– Perlen, Bänder, usw. zum Verzieren
– Klebeband
– Sand oder kleine Steinchen (je größer die Füllung, desto lauter die Rassel)

Das Basteln:
– Dosen leer machen (guten Appetit!)
– Den oberen Deckel komplett entfernen
– Gut sauber machen und trocknen lassen
– In eine Dose die Füllung rein
– Andere Dose drauf und mit Klebeband zusammen kleben
– Leder- oder Stoffstücke ausmessen (Ein großes eckiges für die Seiten, 2 runde
für oben und unten, oder auch anders, ganz nach eigener Kreativität)
– Mit Leder oder Stoff beziehen (Leder lässt sich gut kleben, Stoff sollte genäht
oder mit Band festgewickelt werden)
– Verzierungen anbringen
Viel Spaß beim Basteln und Rasseln!

                
Rassel aus Blechdosen                                             Rassel aus Rohhaut

      

Auch Glöckchen oder ein Tambourin können zur Begleitung der schamanischen Arbeit benutzt werden.
Besonders in einer größeren Gruppe ist es toll, wenn die Trommeln von Rasseln, Glöckchen und Tambourin begleitet werden.


Räucherungen

Auch ein wichtiges Utensil für meine schamanische Arbeit ist die Räucherung.
Eins der bekanntesten Räucherkräuter ist wohl der Salbei. Allen bekannt ist sicherlich auch der Weihrauch. Es gibt aber noch sehr viele andere.
Da das Räuchern für sich schon ein sehr komplexes Thema ist, habe ich dem eine eigene Seite auf meiner Homepage gewidmet: Räuchern
Dort sind eine ganze Reihe eigener Rezepte von Räuchermischungen und auch einige Tipps zum Räuchern allgemein zu finden.
             

             


Der Schamanenstab und/oder der Zauberstab,
Magierstab, Ritualstab, Redestab

Die Bedeutung des Stabes

Der Stab steht für Kraft, Energie und Stärke. Teilweise wurde er wegen seiner Kraft sogar als Waffe betrachtet.
              
Holz: Wurzelholz (Nadelbaum, aus dem Wald bei den Externsteinen)
Graurgansfedern, Steine: Bergkristall, Türkis; Länge ca. 64 cm

Der Stab steht für die Würde und die Kraft des Besitzers (egal ob Hexe, Schamane, Druide, …)
und für seine / ihre Initiation.
                  
Holz: Treibholz (aus der Iasr bei Landshut),
Gravur: Spirale die sich um den Stab windet und viele kleine Punkte,Muscheln, Schneckenhaus
Länge ca. 38 cm 

Er ist ein wichtiges Hilfsmittel bei Ritualen um z.B. den Ritualkreis zu ziehen, oder auf Boden zeichnen.
Er kann unterstützend verwendet werden bei der Anrufung von Gott und Göttin oder anderen Wesenheiten.
                 
Holz: Buchsbaum (aus dem eigenen Garten), Federn: Hühnerferdern, schwarz gefärbt
Steine:  schwarzer Turmalin, grüne Jade, Länge ca. 49 cm 

Generell kann ein Zauberstab zum lenken und kanalisieren von Energien verwendet werden. Er kann energetische Behandlungen unterstützen, als Extraktionswerkzeug dienen und einiges mehr.
         
Holz: Thuja / Lebensbaum, Federn: wilder Truthahn, Steine:  Pyrit, Aragonit
Länge ca. 48 cm

Im Tarot wird der Stab dem Element Feuer zugeordnet.
Die Hexen und Schamanen sind sich nicht ganz einig. Für manche ist es ebenfalls das Feuer. Andere ordnen den Zauberstab dem Element Luft zu.
Ich denke, je nach dem welche Verwendung und welche Materialien der Stab hat könnten alle Elemente vertreten sein. Zu einem Stab mit Muscheln und aus Treibholz könnte auch das Element Wasser passen.

Als Redestab verwendet, zeigt er an, wer gerade das Wort hat. Wer den Stab hält darf sprechen. Alle anderen schweigen und hören zu.

Wofür der jeweilige Stab letztendlich verwendet wird, liegt beim Benutzer. Die von mir gefertigten Stäbe sind erst mal neutral im Verwendungszweck. Dieser wird erst festgelegt und programmiert wenn der endgültige Besitzer den Stab hat.
Natürlich ist ggf. ein Verwendungszweck schon allein durch das verwendete Holz und andere Materialien beeinflusst.
              
Holz: Thuja / Lebensbaum, Steine: Amethyst, Lepidolit, Länge ca. 34 cm 

Zauberstäbe sollte man nicht gebraucht verwenden. Denn jeder Besitzer gibt seine ganz eigene Energie hinein, die sich ggf. auch durch reinigen oder ähnliches nicht neutralisieren lässt. Hat ein Stab seine Arbeit getan, wird er an die spirituelle Welt zurück gegeben. Er wird verbrannt, in einen Fluss oder See geworfen, vergraben oder derjenige der ihn verwendet hatte wird am Ende damit beerdigt.

Ein Schamane, Druide, eine Hexe kann auch mehrere Stäbe verwenden. Dann hat jeder seine eigene Kraft mit einem speziellen Verwendungszweck.
Als Beispiel: Ich selbst habe einen Stab der überwiegend bei Ritualen zum Einsatz kommt. Einen verwende ich sehr gern bei Extraktionen und einen weiteren habe ich, um damit Energiebindungen zu trennen oder Blockaden zu lösen.

Häufig wird die Frage gestellt: €žDarf ich meinen Zauberstab kaufen? Manche sagen, man muss ihn unbedingt selbst machen. Ich finde das nicht. Wenn man einen fertigen Stab findet der genau passt, ist doch klasse. Oder man lässt sich einen ganz speziell anfertigen. Viele haben gar nicht die Möglichkeiten, so was selbst herzustellen. In der heutigen Zeit ist es meiner Meinung nach völlig ok, sich Kraftgegenstände zu kaufen statt sie selbst zu fertigen. Meine erste Schamanentrommel habe ich auch gekauft.
          
Holz: Fund aus dem Wald, Federn: Pfau, Steine:  Flusskiesel aus der Weser (rot), Feuerstein
Länge ca. 55 cm

Die Pflege und Aufbewahrung

Ein Stab sollte regelmäßig energetisch gereinigt werden. Das kann durch eine Räucherung sein oder mit Hämatit. Wasser ist meistens wegen der Materialien nicht geeignet.
Zu Hause sollte er an einem Ort liegen, wo er seine Kraft gut regenerieren kann. Auf dem Altar zum Beispiel, und / oder an einem Ort, wo ggf. Sonne und Mondlicht hin fällt. Der Aufbewahrungsort sollte allerdings nicht für jeden zugängig sein. Magische Gegenstände sollten nicht ohne Erlaubnis des Besitzers von anderen angefasst werden.
Beim Transport sollte der Stab energetisch abgeschirmt werden. Z.B. durch ein Seidentuch.

Die Zauberstäbe die ich für meine eigene magische (schamanische, rituelle) Arbeit verwende, habe ich  selbst hergestellt. Im Bereich Hexentum und Schamanismus kann ich mittlerweile auf über 20 Jahre praktische Erfahrung zurück greifen, die in die Herstellung der Zauberstäbe / Schamanenstäbe / Redestäbe mit ein fließt. Alles wird nach magischen, energetisches Aspekten zusammen gestellt. Das fängt bei der Auswahl der Hölzer an sich an und geht bei der Kombination mit Steinen, Federn und anderen Materialien weiter. Dazu kommen dann vielleicht auch noch magisch Symbole dazu, die eingraviert werden.

Die Zauberstäbe, die ich auf Anfrage für Klienten oder Schüler herstelle, sind individuelle Einzelstücke.
Die Materialien sind immer sehr sorgfältig ausgewählt und auf den zukünftigen Besitzer ganz individuell abgestimmt. Natürlich wird auch der zukünftige Verwendungszweck mit einbezogen.
Viele Materialien sammle ich selbst in den Wäldern der Umgebung. Es gibt hier einige kraftvolle Orte. Grade dort finde ich oft besonders schönes Material wie z.B. Knochen, Steine, Federn und natürlich die Stäbe selbst.
Ich verarbeite alle Materialien möglichst naturbelassen, um ihre besondere Kraft zu erhalten.


Das Schamanenkostüm / Schamanengewand und Ritualgewänder

                              
Ein langes Kleid                           Mit einem Blumenkranz                       Zur Sommersonnenwende Alltagskleidung schaut immer gut aus.               zu Beltaine 2007                                       in gelb, Litha 2005

Ritualrobe / Schamanegewand oder Alltagskleidung oder etwas dazwischen?

Die Fotos oben sind kleine Anregungen für Ritualkleidung, schamanische / magische Arbeitskleidung.
Was ich selbst bei einem Ritual anziehe, ist sehr von der Art des Rituals und vom Wetter abhängig.
Die Gewänder auf den oberen Fotos habe ich alle selbst angefertigt. Allerdings ist auch der gezielte Griff in den alltäglichen Kleiderschrank möglich. Der gelbe Rock ist zwar auch selbst genäht aber ehr Alltagskleidung genau wie die Bluse. Manchmal trage ich bei der Arbeit Kleidung, die ich auch im Alltag trage, machmal welche, die ich zum Beispiel auch auf Mittelaltermärkten oder Messen trage wenn ich als fliegende Händlerin unterwegs bin. Und 2 Gewänder habe ich, die ausschließlich besonderen Zeremonien vorbehalten sind wie Handfasting (Hochzeit) , Namensgebung (Taufe), besonderen Jahreskreisfesten, Initiationen und ähnliches.
Wenn ich zu Hause in meiner Praxis arbeite ziehe ich dafür auch nicht jedes mal ein Schamanengewand an sondern wähle passende Alltagskleidung. Ich habe eine ganze Sammlung von zum Teil selbst gemalten T-Shirts mit passenden Motiven für eine schamanische Arbeit. Doch diese ziehe ich auch einfach so an weil ich mich darin wohl fühle. Wobei ja das Schamanisieren für mich auch Alltag ist. Aber ich meine in diesem Fall wenn ich Einkaufen gehe, Hausarbeit mache oder sonstwie einfach bin.
Ein spezielles Gewand ist nicht unbedingt notwendig. Aber es ist einfach sehr schön und unterstreicht eine Zeremonie
Und wenn jemand viel und intensiv arbeitet, egal ob schamanisch oder in Ritualen, werde die Geister bzw. spirituellen Verbündeten früher oder später sicher auch darauf bestehen, dass ein besonderes Gewand dazu her kommt. Zumindest kenne ich viele Kollegen bei denen es früher oder später so war. Die Gestaltungen dieser Gewänder ist dann so individuell wie es diejenigen sind die sie tragen.
                                      
Diesmal ganz in weiß.                             Im Schnee ein warmer                        zum Ritual bei den Externsteinen
Imbolc 2009                                                Wollmantel, Imbolc 2005                 ganz in Alltagskleidung

Schamanegewand oder Ritualrobe kaufen oder selbst machen?

Hier ist es etwas anders als bei den Trommeln. Gute Trommeln lassen sich für recht erschwingliches Geld kaufen. Einfache Ritualroben gibt es auch zu moderaten Preisen zu kaufen. Doch wenn es ein ganz individuelles Schamanengewand sein soll, wird kaufen nicht mehr so einfach. Sicherlich kann man sowas auch anfertigen lassen. Ich würde mir durchaus zutrauen, soetwas auch für andere zu machen. Doch ich weiß, wie lange ich an meinen eigenen Gewändern gearbeitet habe und ich weiß, dass es eben mehr ist als ein bisschen nähen, malen, basteln und sticken. Es ist schamanisches Arbeiten. Für mich zumindest wenn es ein wirklich gutes Schamanegewand werden soll. Dann kommt es dabei zum Beispiel sehr darauf an, was die Spirits wollen. Wenn es eine schlichte Robe mit einer einfachen Bemalung tut, ist das machbar und ggf. auch bezahlbar. Aber wenn dann 20 Stunden und mehr Arbeit dabei raus kommen ist selbst machen doch eine sinnvolle Überlegung. Und dabei geht es mit persönlich garnicht um die Energie sondern schlicht weg alltäglich um die Finanzierbarkeit und darum wen zu finden der sowas auch anfertigen könnte. Denn es muss ja auch individuell für den Träger passen und im Einklang mit seinen pesönlichen spirituellen Helfern sein.

                

     
Wer etwas alltagstaugliches tragen möchte, dass trotzdem etwas besonderes ist und gut geeignet ist für das Ritual oder die schamanische Arbeit, kann zum Beispiel etwas hand-bemaltes auf einem T-Shirt, einer schlichten Robe, Jacke oder Pulli nehmen.  Hier sind nur einige Beispiele von diversen Motivmöglichkeiten die ich für mich oder als Auftragsarbeiten gemalt habe.

Wie muss ein Schamanegewand / eine Ritualrobe gestaltet werden?

Als erstes muss das Gewand natürlich passen. Also ganz individuell zu dem der es tragen will. Ich habe bei Kollegen schon sehr viele sehr unterschiedliche Gewänder gesehen. Mache sehr Traditionell zum Beispiel an Schamanegewänder der Schamanen aus Sibirien oder der Mongolei angepasst. mache erinnern ein bisschen an die Ausstattung aus einem guten Fantasyfilm. Doch alles ist erlaubt was im Einklang mit den Spirits gemacht wird.
Es müssen nicht immer nur traditionelle Gewänder bzw. Naturmaterialien sein, die verarbeitet werden. Wir leben im 21. Jahrundert. Da dürfen es auch mal Knöpfe sein oder etwas aus Fimo (Modelliermasse) oder ähnliches. Mir fällt dazu ein wundervolles Bild der Künstlerin Josephine Wall ein. Darauf ist eine Fee, die sich mit Federn und Muscheln geschmückt hat. Daneben hängen aber auch alte Kronkorken, Sicherheitsnadeln und Büroklammern. Der Titel des Bildes ist “Magpie Fairy”. Die Fee auf dem Bild ist auch im 21. Jahrhundert angekommen.
Die Rangehensweise ist recht simpel. Erst mal alle Materialien zusammen sammeln die verwendet werden sollen.
Für das eigentliche Gewand eignet sich Leder, Baumwolle, Leinen, Wolle oder auch Syntetikmaterial. Es sollte auch mit einbezogen werden, dass es mal kalt sein könnte oder regnen könnte. Und waschbar sollte sie hinterher vielleicht auch sein. Nicht waschbare Komponenten sollten also ggf.so angebracht werden dass man sie zum waschen entfernen kann.
Für die Verzierung eignen sich Steine zum aufnähen, Leder, Stickereien, Stoffmalfarbe, Amulette, Knochen, und vieles mehr. Bis man alles zusammen hat was man braucht kann schon eine ganze Weile dauern, je nach dem was sich die Spirits so wünschen. Manches was an die Robe soll bekommt man vielleicht geschenkt, es können besondere Erbstücke sein, anderes findet man vielleicht in der Natur. Auch der eigene Geschmack spielt natürlich eine Rolle. Wenn es mit den Spirits abgeklärt ist, gilt im Prinzip “erlaubt ist was gefällt”.
Es muss auch nicht unbedingt alles per Hand genäht werden. Eine Nähmaschine zu verwenden ist durchaus erlaubt. Ok, es sei denn die Helferwesen bestehen darauf dass alles per Hand genäht wird.

Meine eigenen Schamanengewänder

Die Ritualrobe in Orange
Vor längerer Zeit habe ich für mich mein erstes spezielles Gewand für die schamanische Arbeit und für Ritualarbeit angefertigt. Insgesamt stecken darin 26 Stunden Arbeit vom zuschneiden bis zum fertigen Gewand. Die Zeit die ich benötigt habe um alle Materialien zusammen zu bekommen ist dabei nicht mit eingerechnet.
Der verwendete Stoff ist ein Baumwolle-Leinen Mischgewebe. Die verwendeten Materialien für die Verzierungen sind ziemlich bunt zusammengesucht. Die magischen Motive sind mit Stoffmalfarbe gemalt. Dazu habe ich noch verschiedene Halbedelsteine und Hornperln verwendet. Aber auch alte Knöpfe, die mir beim Materialien zusammensuchen in die Hände gefallen sind, haben darauf ihren Platz gefunden.
Ein wichtiger Teil der Robe ist die weiße Spitze. Sie ist Handarbeit und stammt von meiner Urgroßmutter. Meine Oma hatte sie mir vor langer Zeit mal geschenkt.
Meine spirituellen Helfer hatten sehr klare Vorstellungen davon, wie meine Robe auszusehen hat. Ich wurde bei der Auswahl aller Materialien und Motive von meinen spirituellen Helfern geleitet. Die gesamte Arbeit an dem Gewand war schamanisches Arbeiten. Nicht ganz so intensiv wie direkt in einer schamanischen Reise zu sein doch sehr eng verbunden zur spirituellen Welt. In der Entstehungszeit habe ich auch nicht viel anderen gemacht außer an der Robe zu arbeiten.

                  

             
Ritualrobe / Schamanengewand: Die Symbole für Gott und Göttin und das Pentagramm auf dem Rücken.
Die Zeichen der 4 Elemente vorn. Verzierungen mit verschiedenen Halbedelsteinen und eine alte Klöppekspitze am Halsausschnitt. Die Blume des Lebens auch vorne. Mehrere Reihen Stickerei am Saum und an den Ärmeln.

Das nicht ganz so autentische Wickingergewand als Schamanegewand
Hier hat es schon sehr lange gedauert, bis ich alles für das Kleid zusammen gesammelt hatte. Allein der Perlenschmuck (ausschließlich handgefertigte Glasperlen, größtenteils Repliken) und die Anhänger dazu wurde über 2 oder 3 Jahre gesammelt. Immer wieder ein paar neue dazu. Die Buckelfiebeln hatte ich bereits. Die habe ich vor vielen Jahren, noch in meiner Referendariatszeit, mal in einem Museum selbst gemacht. Das grüne Oberkleid ist quasi doppelt recycelt. Das hatte ich als Übergewand mal für den Fantasy Bereich gemacht aber da fast nie getragen. Genäht ist es aus einer alten Gardine die ich auf dem Flohmarkt gefunden hatte. Doch dann war irgendwann die Idee (oder besser Eingebung der Spirits) da, es weiter zu verwenden. Jetzt wird es getragen.
Der Schnitt ist an traditionelle Kleider der Wickinger angelehnt. Wobei die natürlich nichts bemaltes hatten und andere Materialien verwendeten. Aber es ist ja ein modernes Schamanengewand und hat nie den Anspruch erhoben für Reenactment geeignet zu sein. Denn ich trage es nur bei Zeremonien und anderen besonderen Anlässen. Die Ausnahme ist das Unterkleid. Es ist aus naturfarbenem Leinen und dementsprechend auch sehr gut für alle meine Mittelalterkleider als Unterkleid geeignet. Und dafür darf ich es auch verwenden. Die exklusive Verwendung gilt nur für das Überkleid und den Schmuck.
Eingeweiht wurde das Kleid zum Julfest 2016.
                              

           


Der Traumfänger
Traumfänger / Dreamcatcher / Traumfalle

                         
Traumfänger Vater Bär
Ein wirchtiger Teil dieses Traumfängers ist ein Bärenanhänger aus Silber.
Durchmesser etwa 20 cm, mit brauner Schafwolle, Federn, Lapislazuli

Legenden zum Traumfänger

Über den Traumfänger und seinen Ursprung gibt es viele überlieferte Legenden.

Legende der Azteken.
Unsere Ahnen erzählten die Geschichte. Wenn die Nacht kommt und die Menschen schlafen gehen, werden die Geistenergien mit ihren verschiedenen Wesen aktiv. Einige davon verwandeln sich in Träume. So wie es gute und schlechte Geistenergien gibt, gibt es auch gute und schlechte Träume. Die schlechten Träume können Krankheiten bringen oder sind Hinweise auf böse Zauber.
Doch die Ahnen erklärten uns, was wir tun müssen, damit die bösen Träume fern bleiben.
Das Kind einer der Ahnenfrauen weinte jede Nacht mit den Kojoten weil es böse Träume hatte. So bat sie die Spinnenfrau, die sehr alt und weise war, um Hilfe.
Die Spinnenfrau bog aus den Ästen der Bäume am Wasser einen Ring. Als Spinne verwandelt wob sie ein Netz aus Fäden in den Ring. Danach flocht sie noch kraftvolle magische Gegenstände mit hinein. Haar von Bär und Büffel, die Klapper einer Klapperschlange, einen schönen Stein, eine Zauberwurzel und einiges mehr.
„Wen du dies über die Wiege hängst, kann kein böser Traum dein Kind erreichen. Die schlechten Energien werden eingefangen und verschwinden am Morgen. Die guten kommen hindurch.
Zeig dies den Brüdern und Schwestern und fertigt euch selbst“ sagte sie.
Die Azteken taten es so, wie sie es von der Spinnenfrau gelernt hatten. Sie Flochten ein Netz aus dünnen Därmen in einen Ring aus einem Zweig vom Baum am Wasser und woben allerlei magische Dinge mit hinein wie Perlen, Muscheln, Bärenzähne und anderes. Vor allem Federn hatten eine besondere Bedeutung.
In der sprache der Azteken heißt der Tarumfänger „ – „Das was mich beruhigt“
Nach: Xokonoschtletl; Was der Wind uns singt; Mosaik Verlag; 1996

                   
Traumfänger Crow Spirit; Rahmen: Holz (Faulbaum, aus meinem eigenen Hexengarten)
Durchmesser: innen ca. 12 cm; außen ca. 22 x 32 cm
Das Netz ist mit weißem umd gelbem Baumwollgarn geknüpft.
Federn: Krähenfedern; Schiefer (im inneren Kreis); Schneckenhaus (Weinbergschnecke)
Höhe mit Federn: ca. 63 cm

Legende der Lakota
Ein Schamane des Stammes saß auf einer Bergspitze. Im erschien Iktomi, der Lehrer der Weisheit und Magie. Er kam in der Gestalt von Großmutter Spinne und erzählte über die Lebenszyklen der Menschen von der Geburt bis zum Tod.
Während ihrer Erzählung, nahm sie einen Weidenreifen und wob ein Netz hinein. Der reifen war mit Federn und Pferdehaar verziert. Sie berichtete von guten und schlechten Kräften, die den Menschen im Lauf ihres Lebens begegnen und wob weiter an dem Netz. Als die Spinnenfrau fertig war, erklärte sie, das die guten Träume und Visionen im Netz hängen bleiben würden so das man sie annehmen und umsetzten kann. Die schlechten hingegen würden durch das Loch in der Mitte hindurch fallen. So werden die Traumfänger über der Schlafstätte aufgehängt.

                       
Traumfänger Sonnenlichtfängerin; Durchmesser etwa 20 cm
mit ganz viel Bernstein, Holzperlen und Knochenperlen

Wikipedia:
Der Traumfänger oder auch englisch dreamcatcher, ist ein Kultobjekt aus der indianischen Kultur. Er wird mit persönlichen heiligen Gegenständen verziert und soll den Schlaf verbessern.
Der Ursprung des Traumfängers liegt wohl in der Ojibwe-Kultur (Chippewa) die um die großen Seen herum beheimatet waren. In ihrer Sprache wird der Traumfänger bawaajige nagwaagan – Traumfalle genannt.

Soweit mir persönlich bekannt ist, sind in den alten europäischen Kulturen wie z.B. bei den keltischen oder germanischen Stämmen solche Traumfänger oder ähnliches nicht überliefert. Doch meine praktische Erfahrung lässt mich vermuten, dass auch sie sicherlich Kraftgegenstände gefertigt haben, die böse Träume abhalten sollen.

                

Jasras schamanische Traumfänger

Meine Traumfänger sind alles individuelle Einzelstücke. Bei der Fertigung fließt meine langjährige Erfahrung mit der schamanischen Arbeit mit ein. Alle Teile, die in einen Traumfänger hinein gearbeitet werden, sind sorgfältig zusammen gestellt und nach energetischen Aspekten ausgewählt. Es ist wichtig, das alles genau auf denjenigen oder diejenigen abgestimmt ist, für die der Traumfänger dann verwendet werden soll.
Da ich eine moderne Schamanin des 21. Jahrhunderts bin, verwende ich als Materialien alles was mir passend und sinnvoll in die Hände fällt. Das sind natürlich überwiegend Naturmateriealien aber auch moderne Materialien finden Verwendung.
Das Anfertigen eines Traumfängers ist für mich eine heilige und rituelle Handlung welche Zeit und Konzentration erfordert.
Der Ring:
Häufig verwende ich einen Metallring, der mit farbigem Leder bezogen wird. Der ist stabil und lange haltbar.
Doch auch Weide, Birkenreiser oder anders verarbeite ist wenn es sich mir zur Verfügung stellt.
Das Netz:
Zum spannen des Netzes benutze ich meistens Sehne. Doch auch farbige Wolle oder das Schweifhaar vom Pferd findet Verwendung wenn es passt.
Für das Knüpfen selbst habe ich meine eigene Methode entwickelt. Mein Intention war, etwas eigenes zu schaffen statt einfach etwas zu kopieren.
Die magische Verzierung:
Hier ist fast alles erlaubt. Vieles was ich verarbeite, habe ich selbst gesammelt. Manches einfach auch gekauft. Wichtig ist bei der Auswahl, das es passt und das dem einzelnen Teil eine gewisse Kraft / Magie inne wohnt.
Verschiedene Steine (von einfachen Kieselsteinen bis Halbedelsteine), Federn (überwiegend Mausafedern), Knochen, Muscheln, Fellstückchen, Schafwolle, Holzstücke, Wurzelstücke, u.s.w. aber auch fertige Ornamente aus Holz, Anhänger aus Metall, und anderes wird verarbeitet.
Bei der Wahl der Verzierungen achte ich natürlich in erster Linie auf die Angaben meiner spirituellen Helfer wie es bei der schamanischen Arbeit üblich ist. Sie wissen genau, was benötigt wird. Doch auch die Optik bzw. der persönliche Geschmack darf berücksichtigt werden.
Magische Weihe:
Ein Gegenstand, der für magische Zwecke verwendet werden soll, sollte für denjenigen der ihr verwendet geweiht werden. Also auf denjenigen programmiert oder geprägt werden der wie immer man es nennen möchte. Manche möchten das gern selbst machen wenn sie ihren Traumfänger bekommen haben. Doch auf Wunsch übernehme ich das auch sehr gern für sie. In einem schamanischen Ritual stelle ich dann die persönliche Verbindung her und aktiviere den Traumfänger energetisch.
Pflege:
Ein Traumfänger sollte regelmäßig energetisch gereinigt werden. Dafür eigen sich zum Beispiel diverse Räucherungen.
Für die weltliche Reinigung einfach ein weiches Tuch verwenden und den Traumfänger vorsichtig entstauben. Das Tuch darf, je nach verwendeten Materialien, . auch ganz leicht feucht sein. Bei einem feuchten Tuch könnte man vorher ein kleines bisschen Salz mit ins Wasser geben. Das reinigt ebenfalls energetisch.

Leider ist es aus juristischen Gründen notwendig, darauf hin zu weisen, das schamanische, magische Objekte keine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung haben. Die Verwendung eines Traumfängers ist nicht im medizinischen Sinn geeignet, Schlafstörungen zu behandeln. Dafür sind ggf. Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeut zuständig.

       
Traumfänger Jadegeist; Durchmesser etwa 30 cm Rahmen aus Birkenzweigen, verschiedenen Federn, Jade. Dieser Traumfänger hat ausnahmsweise mal gar kein Netzt. Dafür hat er einen wunderschön gearbeiteten Anhänger aus Jade bekommen. 

                      



magische, schamanische, spirituelle Kunst:
Kraftbilder / Energiebilder / Mediationsbilder / Seelenbilder

“Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.”
Pablo Picasso
                          

Künstlerische, kreative Betätigung ist ein Teil von Spiritualität. Ich kenne viele spirituelle Menschen, Schamanen, Hexen, die sich auch damit intensiv befassen. Wenn ich z.B. an die asiatische Kultur denke, gehört zum traditionellen erlernen von Kampfkunst (die ich auch als sehr spirituell ansehe) auch das erlernen von künstlerischem Schreiben und das Zeichnen.  Malereien sind auf gewisse Weise so alt wie die Menschen selbst. Die Ältesten Höhlenmalereien die noch erhalten sind und entdeckt wurden, werden auf ein Alter von ca. 40 000 Jahren geschätzt.
Ich kenne kaum einen Arbeitsraum von Schamanen, Geistheilern, Hexen, Druiden u.s.w. in denen keine mehr oder weniger magischen Bilder hängen. Egal ob als Poster, als originales Bild, selbst gemalt oder gekauft. Irgend ein Bild das demjenigen etwas bedeutet der es ausgewählt hat, hängt fast immer an der Wand. Und meistens ist es danach ausgewählt, was zur Energie des Raumes passt bzw. um die Energie des Raumes zu verändern.
               

Jede Form, jede Farbe und jedes Material hat eine besondere Energie, eine besondere Schwingung. Diese kann den Raum, in dem das Bild hängt, beeinflussen. Auch auf den Betrachter hat es einen Einfluss. Es kann ihn in eine bestimmte Stimmung versetzen, ihn zum Nachdenken anregen oder einfach für Wohlbefinden sorgen.
Einige Bilder können den Betrachter anregen, sich mit einem bestimmten Thema zu beschäftigen oder einen kleinen Blick in sein Inneres zu tun.
Natürlich sind die Bilder auch dafür gedacht, das man sie einfach „nur“ aufhängt, weil man sie schön findet. Ganz frei von irgendeiner spirituellen Bedeutung.
Die Bilder, die ich male, entspringen einer durch lange schamanische und spirituelle Arbeit geschulten Intuition. Selten weiß ich schon von Anfang an, was am Ende raus kommen wird. Sehr oft werde ich beim Malen von meinen spirituellen Begleitern geführt. Dadurch bekommen alle Bilder eine ganz besondere Ausstrahlung.
Ganz bewusst gebe ich meinen Bildern keine bestimmten Titel. Denn jeder, der das Bild betrachtet, soll sich von seiner eigenen warnehmung leiten lassen und ganz unbeeinflusst spüren können, welche Bedeutung das Bild für ihn ganz persönlich haben könnte.
Jeder Mensch nimmt Dinge etwas anders wahr, hat andere Gefühle, andere Erfahrungswelten und andere Prioritäten. Und natürlich auch einen ganz individuellen Geschmack.
Viele Bilder haben weder oben noch unten, kein recht oder links. Sie können ganz frei aufgehängt werden. Vielleicht ist es ja auch spannend, es immer mal wieder anders aufzuhängen? So bekommt man immer wieder einen neuen Blickwinkel.
Ich benutze für meine Bilder, was mir gerade in die Finger fällt. Auch Naturmaterialien wie Federn, Steine, Hölzer, Muscheln, Schneckenhäuser oder Blätter können mit verarbeitet werden. Genau so finden manchmal ganz moderne Materialien ihren Weg auf ein Bild. Wichtig ist, wie bei allen magischen Dingen, dass es harmonisiert und eine stimmige Gesamtenergie entsteht.
Was ich jeweils zum Malen verwende, ist von meiner Stimmung, dem Untergrund und dem Motiv abhängig. Und natürlich davon, was meine Intuition und meine spirituellen Helfer sich gerade wünschen.
Ich bemale fast alles, das man bemalen kann: Keilrahmen in diversen Größen und Formen, farbigen Fotokarton, Holzplatten, Steine (überwiegend selbst gesammelte), Pappe, Stoff.
Meistens male ich abstrakte Formen. Dazu kommen bestimmte Kraftsymbole wie Spiralen, Doppelspiralen, Triskelen, Pentagramm, kraftvolle Wörter wie Mut, Schutz, Heilung, Vertrauen u.a.
Manchmal mache ich eine schamanische Reise, bevor ich beginne, ein Bild zu malen. Auch dort bekomme ich Ideen und Hinweise.
Besonders gern male ich mit Acrylfarben und Pastellkreiden. Aber manchmal male ich auch mit Wasserfarben oder Buntstiften oder nehme eine Spraydose. Glitterkleber oder Windowcolours kommen ebenfalls zum Einsatz.
                          

Meine Bilder sind Ausdruck für Spiritualität, um spirituelle Wesen zu ehren und darzustellen, um zu meditieren und aus ihnen Kraft zu schöpfen und vieles mehr.
Dies alles wird seit Jahrtausenden praktiziert und beginnt schon mit uralten Höhlenmalereien. Bis heute haben Bilder eine ganz besondere Ausstrahlung und Wirkung auf den Betrachter.
Kunst ist Schönheit oder auch Provokation, spirituelle Hingabe und vieles mehr.
Dennoch sei hier darauf hingewiesen, das Energie etwas sehr abstraktes ist. Sie kann nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden und die spirituelle / erengetische Wirkung der Bilder kann natürlich auch nicht garantiert werden. Kraftbilder, Energiebilder, Seelenbilder oder Mediationsbilder können ggf. auch den Besuch bei einem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten nicht ersetzten.

             


schamanische Steinkreise
Energiekreise, Energiesteinkreise Kraftsteine,
Steinreihen, Spiralen, Medizinräder

   

Kraftvolle Steine in einer ganz besonderen Anordnung aufzustellen, wird schon sehr lange praktiziert. Das bekannteste Beispiel hierfür ist wohl Stonehenge in Großbritannien. Aber auch an sehr vielen anderen Orten auf der Welt finden sich Steinkreise, Dolmen, Menhire, Steinreihen und ähnliches. Diese waren spirituelle Zentren, Orte der Heilung, Sternwarten und einiges mehr.
Sehr bekannt als häufige Anwendung für einen Steinkreis im weitesten Sinn ist zum Beispiel auch das Medizinrad.

Ich setze bei meiner Arbeit das Prinzip dieser magischen Orte und alten Kraftplätze im Kleinformat um. Sie passen in jedes Zimmer und können dort ihre hochenergetische, magische Kraft entfalten.
Alle Steine sind sorgfältig ausgewählt und komponiert, so dass sich die einzelnen Energien der Steine optimal ergänzen und eine harmonische Einheit entstehen lassen. Alle verwendeten Natursteine wurden von mir selbst gesammelt und schon beim Sammeln aufmerksam nach kraftvollen Energien ausgewählt. Verwendete Halbedelsteine sind schon beim Kauf sorgsam ausgewählt.
Bei der Zusammenstellung der Steine achte ich darauf, was die Geister der Steine sich wünschen, welche Angaben von meinen spirituellen Helfern kommen und häufig auch wo der Steinkreis am Ende stehen soll und wer ihn bekommen soll. Darauf sollte auch jeder achten, der soetwas selbst fertigen möchte.
Neben dem mehr oder weniger klassischen Steinkreis können sie natürlich auch in Form einer Spirale, eines Pentagramms oder einer Triskele gestaltet werden oder einfach als Steinreihe.
   

Möchte man sich so einen Steinkreis selbst fertigen, kann das Sammeln der Steine zum Beispiel bei einem sogenannten Medicinewalk (einen speziellen schamanischen Meditations- und Kraftwanderung) erfolgen.

Verwendung der Steinkreise

Diese Energiesteinkreise / schamanischen Steinkreise empfinde ich als weit mehr, als „nur“ magisch geladene Dekoration. Sie können auf die Umgebung und auf die Personen im Raum sehr positiv wirken.
Mit ihrer Hilfe können andere Steine, magische Gegenstände, Schmuckstücke, Wasser, Räucherwerk u.a. hochenergetisch aufgeladen werden.
Die Steinkreise können als Meditationshilfe dienen oder als Kraftfokus.
Alles in ihrem näheren Umfeld kann positiv beeinflusst werden. So kann es Harmonie, Wohlbefinden und Lebenskraft fördern.
Einige Steinkreise die ich gefertigt habe, sind so gestaltet, dass sie auch als Kerzenhalter und/oder als Räucherstäbchenhalter verwendet werden können, wodurch sich ggf. die Energie noch stärker im Raum entfalten kann.
Aufgestellt werden können sie nahezu überall: im Wohnraum, im Schlafraum, am Arbeitsplatz, auf dem Altar, u.s.w. Die Stücke, die komplett aus Steinen bestehen, sind auch für Draußen geeignet. Nur zu starkem Frost sollten sie nicht ausgesetzt werden. Ich selbst habe allerdings einen großen Energiesteinkreis schon seit 3 Jahren bei jedem Wetter, auch über den Winter, Draußen auf meinem Gartenaltar stehen.
Die energetische / energetische Wirkung von Steinen ist nicht wissenschaftlich belegt. Das gleiche gilt für magische / energetische / schamanische Arbeit. Die Verwendung eines magischen Steinkreises kann dementsprechend den Besuch bei einem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten ggf. nicht ersetzen. Eine Wirksamkeit kann und darf weder versprochen noch garantiert werden.
Wird ein Medizinrad gestaltet, ist die Anwendung sehr komplex und würde den Rahmen hier sprengen.
Die Spirale steht für die Schöpferkraft und energetische Anbindung an die Urenergien.
Ist die Pertagrammform gewählt ist die auch als Schutz geeignet.
        

Pflege

Staub mit einem Staubtuch oder einem ganz leicht feuchten („nebelfeucht“) Lappen vorsichtig entfernen.
Darauf achten, welche Materialien möglicherweise nicht wasserfest sind.
Alle Stücke, die für Räucherstäbchen geeignet sind, können auch ganz vorsichtig unter klarem Wasser abgespült werden. Hab ich zumindest schon mehrfach gemacht. (Das gilt allerdings nur für die von mir gefertigten Stücke. Da ich weiß dss ähnliches auch selbst gemacht oder bei anderen erworben werden kann, kann ich dazu natürlich nichts sagen.
Die energetische Reinigung kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Eine kleine Reinigungsräucherung ist ggf. das Einfachste.
Das Aufladen kann in der Sonne oder bei Vollmond im Mondlicht erfolgen. Oder natürlich auch beides.

Auswahl des richtigen Energiesteinkreises:
Jedes Stück ist einzigartig. Und da stellt sich sicher der ein oder andere die Frage:
“€žWie wähle ich den für mich passenden Steinkreis aus?”
Geht man nach der Optik ist das letztendlich ganz einfach. Der, der ihnen am besten gefällt wird auch derjenige sein, der energetisch am besten zu ihnen passt. Das Unterbewusstsein wählt meistens instinktiv das richtige aus. Natürlich können noch Vorlieben für bestimmte Steine oder Farben mit einbezogen werden oder die jeweilige energetische Wirkung der Steine. Für mache ist ggf. interessant, das einige Stücke quasi mehrere Funktionen erfüllen: Energiesteinkreis, Kerzenständer (Altarleuchter) und Räucherstäbchenhalter. Doch in erster Linie würde ich empfehlen, dem Bauchgefühl zu vertrauen und das zu wählen das einem am besten gefällt.
                    

 

 

 


Der Hexenbesen

Ein Besen ist für mehr zu gebrauchen als einfach nur zum putzen.
               

Frühere Verwendung des Besens und Volksglaube

Schon im antiken Rom war es üblich, das die Hebamme, die als sehr weise Frau galt, nach der Geburt eines Kindes die Türschwelle fegte, um böse Geister fern zu halten.

Im Volksaberglaube können die Hexen auf ihren Besen fliegen. Sie flogen damit zu ihren Treffen um sich mit dem Teufel zu vereinen. Diesen Mythos greift Goethe in deinem Bühnenwerk €žFaust auf.

“So also die Hexen, sobald sie sich mit ihren Salben eingerieben haben, auf Söcken, Gabeln oder Holzscheiten zum Sabbath zu gehen, indem sie entweder einen Fuß darauf stützen und auch auf Besen oder Schilfrohren reiten, oder indem sie von entsprechenden Tieren, männlichen Ziegenböcken oder Hunden, getragen werden.”
aus dem Hexentraktat ”Disquisitionum magicarum libri sex” von Martin Anton Delrio vefasst im Jahr 1599.

“ denn sie hatten sich erst angezogen und anstatt des Lichts eine schweflichte blaue Flamm auf der Bank stehen, bei welcher sie Stecken, Besen, Gabeln, Stühl und Bänk schmierten und nacheinander damit zum Fenster hinaus flogen.” aus Grimmelshausens Roman “€žDer abenteuerliche Simplicissimus” aus dem Jahr 1669. (Quelle Wikipedia)

Die auf dem Besen reitende Frau / Hexe zeigt eindeutig die weibliche und auch die männliche Urkraft bzw. die Vereinigung von männlicher und weiblicher Energie, für die der Hexenbesen ein Symbol ist.

Eine alte Hochzeitstradition (die ich sehr gern in meinen Hochzeitszeremonien aufgreife) ist der Besensprung. Nach der Trauungszeremonie springt das Paar über einen Besen. Wieder ist dies ein Symbol für die Verbindung der männlichen und weiblichen Energie weil damit der Zeugungsakt symbolisch dargestellt wird. Beim Sprung kann sich das Paar etwas wünschen. Zeugungskraft bzw. schöpferische Kraft bezieht sich ja nicht nur auf den Kindersegen sondern auch auf alles andere, was gemeinsam in einer Ehe geschaffen wird.

Ein weiterer mittelalterlicher Aberglaube besagt, das Hexen (böse Wesen) keinen Besen überspringen können. Somit diente der Besen an der Eingangstür dazu, böse Geister abzuhalten.
Es gab im Mittelalter eine riesige Menge an Aberglauben. Das erklärt auch das kleine Paradoxon, das eine Hexe zwar auf dem Besen reiten kann, ihn aber nicht übersteigen kann.

Als ich mir die Frage gestellt habe, warum der Besen so intensiv mit den Hexen, also mit den früheren weisen Frauen, magisch begabten und Magie praktizierenden Frauen in Verbindung gebracht wurde, kam mir folgender Gedanke: Hexen, Druiden, Schamanen u.s.w. haben sehr häufig Stäbe als Kraftfokus verwendet. Doch zu Zeiten der mittelalterlichen, christlichen Herrschaft wollte natürlich keine dieser Frauen, das man einen solchen Stab bei ihr entdeckt. Aber einen Zauberstab kann man ganz hervorragend als Besenstiel verwenden und hat so eine ganz unverfängliche Tarnung.
Ob das wirklich so praktiziert wurde, kann ich nicht sagen. Belege dafür habe ich nicht gefunden. Doch sicherlich waren die Frauen damals auch kreativ.

Auf einer Seite über Jahreskreisfeste habe ich noch die Behauptung gefunden, das der Hexenbesen daraus entstanden ist, das früher zu kultischen Handlungen Reisigzweige und Weidenruten mit gebracht wurden, um damit den Ritualplatz abzugrenzen und zu schützen, um sozusagen einen magischen Zaun zu schaffen. Was wieder einen Bezug zur Schutzfunktion des Besens hat. Das Zweige zum Ritualplatz abstecken verwendet werden kenne ich durchaus auch aus den eigenen Erfahrung. Aber ob das tatsächlich zur Entstehung des magisch verwendeten Besens geführt hat weiß ich nicht.
            

Modernere Traditionen zum Besen

In einigen Regionen ist es üblich, das ein Mann, der an seinem 30. Geburtstag noch unverheiratet ist, den Marktplatz (oder einen anderen größeren Platz) fegen muss, bis er von einer Jungfrau frei geküsst wird. Er soll damit allen zeigen, das er in der Lage ist, sich um Haus und Hof zu kümmern. Gleiches gilt auch für Frauen. Die müssen dann von einem jungen Mann erlöst werden.

Moderne Magie / modernes Hexentum:
In der modernen Magie ist der Besen ein magisches Hilfsmittel ähnlich wie der Zauberstab oder andere rituelle Gegenstände. Und da wird er nicht nur von Hexen verwendet. Auch ein Schamane oder Druide findet dafür Verwendung.

Energetische Reinigung:
Verwendet werden kann der Hexenbesen zur energetischen Reinigung. Vor allem in Räumen, wo nicht geräuchert werden kann, eignet er sich sehr gut als Alternative oder kann als Ergänzung verwendet werden.
Vor einem Ritual kann der Ritualpatz damit gereinigt werden.

Magischer Schutz:
Vor der Eingangstür oder an anderer Stelle “€ždekorativ” platziert, kann der Besen vor negativen Energien schützen.
Im Ritual kann der Besen verwendet werden, um den Ritualkreis zu ziehen.

Symbolisch für €”Ich bin eine Hexe”:
Bei vielen modernen Hexen habe ich bereits gesehen, das sie einen Besen hinstellen um zu zeigen: €”Hier wohnt eine Hexe.”
       

Alle Hexenbesen die ich selbst fertige sind aus Birkenreisig mit einem Besenstiel aus besonders ausgesuchten Stäben. Die Hölzer für die Besenstiele sind von mir selbst gesucht und nach magischen / energetischen Aspekten ausgewählt.
Die Verzierungen sind mehr als nur schöne Dekoration. Auch sie sind nach magischen Aspekten ausgesucht, um die Kraft des magischen Gegenstandes noch zu verstärken.
Als Verzierungen habe ich u.a. Federn, Steine, kleine Pentagramme, Spiralen und Holzscheibchen verwendet. Es können aber auch diverse andere Materialien benutz werden. Beim Gestalten ist wichtig, was der Geist des Besens sich wünscht und auch der Anwender.
Doch letztendlich kann auch ein fertig gekaufter Besen verwendet werden und einfach ein bisschen aufgepeppt und magisch geweiht werden.

Einen schönen großen aber ganz einfachen Reisigbesen verwende ich in Ritualen zum reinigen des Ritualplatzes oder beim Handfasting zum Besensprung.
Vor meiner Wohnungstür habe ich einen Besen stehen, den ich vor Jahren geschenkt bekommen habe. Oben ist eine Eule dran und der Besenstiel ist rot und weiß bemalt. Der eigentliche Besen ist auch ein Reisigbesen.
Für das energetische reinigen eignet sich aber auch sehr gut ein kleiner Besen. So ein großer lässt sich ggf. auch nicht so gut trasportieren.
          


Räucherfächer und Räucherfedern / Federfächer / Tanzfächer

                        

Verwendung von Räucherfedern / Federfächern

Räucherfächer und Räucherfedern können nicht nur bei Räucherungen zum verteilen des Rauches verwendet werden. Sie sind auch als schamanisches Handwerkszeug sehr nützlich. Zum Beispiel sind sie bei Reinigungen, wo keine Räucherung verwendet werden kann, gut einsetzbar. Auch als Hilfsmittel bei Extraktionen und bei anderer schamanischer, magischer, spiritueller Arbeit sind sie wertvoll.
Der Fächer kann im Ritual als Repräsentant des Elementes Luft eingesetzt werden.
In Anlehnung an die Tanzfächer, die von den native Americans im Powow verwendet werden, kann ein Federfächer auch im schamanischen Krafttanz oder Tiertanz verwendet werden. Im Tanz beim Powow wird der Fächer als Gruß an den Schöpfer gehoben.
Pflege:
Die Federn, die ich verarbeite sind alle gut gereinigt und gegen Federmilben behandelt (nicht chemisch!). Beim Lagern bitte darauf achten, das der Federfächer nicht mit Federn zusammen liegt, die direkt von draußen kommen bzw. nicht behandelt sind.
Wenn die Federn mal etwas “zerrupft” aussehen, kann man sie einfach vorsichtig ausstreichen und die ganz kleinen Häkchen, die die einzelnen Federteile zusammen halten wieder aneinanderfügen. Ich sage dann immer “so wie die Vögel sich putzen”.
Energetisches reinigen kann gut mit einer Räucherung gemacht werden denn auch das Werkzeug dass zum reinigen genutzt wird, muss mal gereinigt werden.
              

Artenschutz

Beim Federn selbst sammeln ist es sehr wichtig, auf das Thema Artenschutz zu achten. Auch Mausafedern von Artengeschützten Vögeln fallen darunter und das Sammeln fällt unter Wilderei.
Wer für seinen Schmuck oder seine Arbeitsutensilien Raubvogelfedern oder ähnliches verwendet ist verpflichtet, eine Herkunftsbescheinigung (CITES) immer mitzuführen.

Ferderfächer / Räucherfächer fertigen

Von mir viel verwendete Federn sind u.a. von Kanadagans, Graugans, Kormoran, Graureiher, Nilgans, Schwan, Stockente, Krähe, Pfau, Perlhuhn, wilder Truthahn.
Ganze Flügel verwende ich für meine Fächer nicht denn die müssen speziell präpariert werden. Die Möglichkeiten dafür habe ich nicht. Doch generell werden sie auch häufig verwendet.
Die meisten von mir verarbeiteten Federn sind Mausafedern und wurden auch selbst gesammelt. Zur Glück haben wir hier riesige Teiche mit ganz vielen Vögeln. Manchmal bekomme ich aber auch Federn geschenkt.
Teilweise kaufe ich auch Federn dazu.
Der Griff kann auch sehr vielfältig gestaltet werden: Aus Holz, Knochen oder Leder, noch mal verziert mit Steinen, Muscheln, Holzszücken, Perlen u.s.w. Der Kreativität sind da fast keine Grenzen gesetzt.
Jedes verwendete Teil am Fächer hat seine eigene Energie und es ist sehr wichtig, darauf zu achten, das alles zusammen passt. Jedes Tier von dem die Federn kommen hat seinen eigenen Tiergeist, jeder Stein seinen Steingeist, das Holz ebenfalls. Darum ist schon beim fertigen darauf zu achten, dass sich alles miteinander “vertägt”.
Für meinen Verkauf auf Märkten und Messen fertige ich keine Räucherfächer mit Raubvogelfedern wie Adler, Bussard, Eulen oder anderen Artensgeschützten Tieren auch wenn ich regelmäßig danach gefragt werde. Die hohen Kosten für die Herkunftsbescheinigungen (für NRW sind das 19€ pro einzelne Feder) ist der Grund dafür. Doch eine Quelle für solche Federn habe ich ggf.
         

Den passenden Fächer finden

Auch hier gilt, wie bei allen anderen magischen Werkzeugen auch, die spirituellen Helfer haben das letzte Wort. Denn sie haben manchmal ganz genaue Angaben, was verwendet werden soll. Hat man keinen konkreten Kontakt (z.B. durch schamanisches Reisen oder Meditation) zu seine Helfern oder haben die keine speziellen Vorgaben, entscheiden der Geschmack und das Bauchgefühl. Das Unterbewusstsein weiß schon, was passt.


schamanischer Kopfschmuck / ritueller Kopfschmuck

                      

Auf vielen Bildern traditioneller Schamanen sieht man sie mit mehr oder weniger üppigem Kopfschmuck. Auch die modernen Schamanen tragen in wichtigen Ritualen häufig einen Kopfschmuck.

Ein Kopfschmuck hat und hatte verschiedene Bedeutungen

Kopfschmuck als Standeszeichen
Durch das tragen eines bestimmten Kopfschmuckes wurde bzw. wird auch heute noch, die Zugehörigkeit zu einer speziellen Gruppe angezeigt. Egal ob es jetzt die Zugehörigkeit zu einem Stamm ist oder zu einer Berufsgruppe. Es ist auf den ersten Blick sichtbar. Dies kann in Form einer Kopfbedeckung, einer besonderen Frisur oder eben durch einen speziellen Schmuck sein.
Der Begriff “unter der Haube sein”, der bis heute verwendet wird wenn jemand frisch verheiratet ist, ist z.B. daraus entstanden, dass im Mittelalter verheiratete Frauen eine Haube tragen mussten um ihren Ehestand zu zeigen.

Kopfschmuck als Herrschaftssymbol
Um seine / ihre hohe Stellung zu zeigen und Macht darzustellen hatten und haben viele Herrscher und Herrscherinnen in fast allen Kulturen einen üppigen Kopfschmuck. Egal ob es ein König war (oder ist) oder ein Stammesoberhaupt. Die englischen Kronjuwelen mit der dazugehörigen Krone sind sogar zu besichtigen. Aber auch hohe Würdenträger der katholischen Kirche tragen bis heute noch besondere Kopfbedeckungen um ihren Rang darzustellen.
             

Kopfschmuck als Kraftobjekt / Kraftfocus und als schamanisches Arbeitsutensil
In der magischen Arbeit ist ein Kopfschmuck weit mehr als ein optisches zeigen von “ich bin ein Schamane” oder “ich bin eine Priesterin”. Wobei auch die Optik schon viel aus macht. Bei einem Ritual oder einer Zeremonie ist es durchaus auch beabsichtigt, die anderen Beteiligten zu beeindrucken. Ähnlich wie beim Schamanengewand. “Das Auge isst mit” sagt man ja häufig. Und ein Schamane oder eine Hexe oder Priesterin schaut z.B. bei einer Hochzeitszeremonie einfach viel besser und damit auch vertrauenswürdiger aus wenn er / sie richtig rausgeputzt ist als in Alltagskleidung. Der Pfarrer in der Kirche kommt ja auch nicht in Jeans und Turnschuhen.
Jedes verwendete Teil im Schmuck hat seine eigene Kraft und Bedeutung. Federn, Felle, Steine, Knochen, … fast alles ist möglich. Es muss zum Träger passen und die einzelnen Komponenten müssen energetisch eine harmonische Einheit bilden. Wer zum Beispiel den Hirschen als schamanisches Krafttier hat, kann Teile von einem Hirschgeweih oder Hirschknochen mit einarbeiten bzw. einarbeiten lassen. Wenn die Eiche der eigene besondere Kraftbaum ist, Könnte ein Teil des Schmuckes aus Eichenholz oder Eichenrinde sein. Wenn der spirituelle Begleiter die Eule ist, könnten Eulenfedern mit eingearbeitet werden. Jeder Stein hat seine besondere Bedeutung.

Ganz wichtig ist natürlich immer, dass auf Artenschutzvorschriften geachtet wird.

Eins meine eigenen Schmuckstücke für Rituale ist auf den ersten Blick relativ schlicht ausgefallen. Von Vorne ist ein grüner Stein mit einer Mondsichel und noch ein weiterer Stein auf helles Leder gesetzt. Von Hinten sind 2 Adlerfedern und mehrere Krähenfedern eingearbeitet. (Für die Adlerfedern habe ich natürlich Herkunftsbescheinigungen / CITES.) Diesen Kopfschmuck trage ist fast nur für besondere Zeremonien wie z.B. Hochzeitsrituale oder Namensgebungsfeste. Es sein denn meine Helfer wünschen, dass ich ihn auch mal zu einem anderen Anlass trage, z.B. wenn es bei der Klientenarbeit hilfreich sein könnte.
                 


schamaninsche / magische “Dekorationen” und Gebrauchsgegenstände
            

Schöne Dekoration mag fast jeder. Doch bei Dekoartikeln wie Kerzenleuchtern, hübschen Döschen, dekorativen Anhängern für die Lampe, ins Fenster oder an den Autospiegel, hübschen Deckchen u.s.w. denken die meisten erst mal nicht an schamanische Utensilien bzw. an schamanisches oder magisches Arbeistwerkzeug. Doch auch solche Gegenstände können sehr magisch werden wenn sie entsprechend gearbeitet sind.
Viele die magisch arbeiten möchten, dass auch ihre Dekoration und ihre Gebrauchsgegenstände mehr tun als einfach schick auszusehen. Darum werden sie aus speziellen Materialien gefertigt und / oder besonders verziert mit Steinen, Knochen, Federn, magischen Symbolen u.s.w. Wenn ich solche Gegenstände selbst anfertige, werden alle Materialien sorgfältig nach energetischen Aspekten ausgewählt und aufeinander abgestimmt. Viele verwendete Materialien (Hölzer, Steine, Federn, Knochen u.a.) werden dann auch von mir selbst gesammelt.
Verwendet werden können diese besonderen Stücke fast überall. In der Wohnung, auf dem Altar, um im Büro oder um die eigene Praxis damit zu schmücken oder für den Autospiegel.
Ich kann hier an dieser Stelle gar nicht alles auflisten sondern nur ein paar Beispiele geben was möglich ist.

Auch hier sei wieder darauf hingewiesen (um juristisch korrekt zu sein), dass die Wirksamkeit magischer Praktiken nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist und damit auch nicht garantiert werden kann und darf.

Kraftfocus, Schutzzauber und ähnliches

Sehr häufig habe ich schon für Klienten einen Kraftfokus oder einen Schutz für das Haus oder den Klienten selbst in einem dekorativen Objekt “versteckt”. Für den ersten Blick im Alltag nicht sichtbar aber doch immer präsent. Die Variationsmöglichkeiten sind da nahezu unendlich vielfältig. Das kann ein Bild sein, dass irgendwo im Wohnzimmer hängt, das kann ein hübscher Anhänger im Fenster sein, eine kleine Skulptur aus Naturmaterialien im Regal u.s.w.
    

Kerzenständer / Kerzenhalter / Teelichthalter

Jeder der magisch unterwegs ist, hat einen erhöhten Verbrauch von Kerzen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Das beginnt beim Licht auf dem Altar, den Kerzen überall in der Wohnung, den Kerzen beim Ritual u.s.w.
Und die Kerzenhalter sollen dann ggf. nicht einfach nur schön aussehen sondern vielleicht auch noch eine besondere Energie haben. Das kann durch besondere Hölzer und Steine oder durch magische Zeichen erreicht werden.
Auch hier sind die Gestaltungsmöglichkeiten vielfältig. Sie können dem Altar eine besondere Ausstrahlung geben, in einem Raum für eine besondere Atmosphäre sorgen, in der Adventszeit und Weihnachtszeit ist das Jullicht oder der Julleuchter etwas ganz wichtiges.
              

Räucherstäbchenhalter

Genau wie bei den anderen magischen Dekoartikeln ist die Gestaltungsmöglichkeit vielfältig. Die von mir gefertigten Räucherstäbchenhalter sind alle aus Steinen, die ich selbst sammel und nach energetischen Aspekten auswähle.
                         

magische Aufbewahrung

Gerade magisches Arbeitswerkzeuge wie z.B. Pendel, Tarotkarten, Halbedelsteine, Ritualschmuck und anderes, sollten einen besonders guten Aufbewahrungsort bekommen. Dafür eignen sich z.B. kleine Dosen, die noch mal mit besonderen Steinen, Federn, Symbolen und ähnlichem verziert sind.

                      

Zu magischer Deko gehören aber auch die Hexenbesen und die schamanischen Steinkreise, die hier einen eigenen Abschnitt bekommen haben. Auch Kraftbilder / Energiebilder / Mediationbilder und Traumfänger könnte man in diese Kategorie mit einordnen.

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Das Buch der Schatten

Magisches, schamanisches Tagebuch und Buch für alleilei magische Notitzen
Viele Hexen, Schamanen und andere magisch tätige Menschen führen eine Art Tagebuch. Dieses wird in Hexenkreisen „Das Buch der Schatten“ genannt.  Häufug wir dauch der englische Begriff „Book of Shadows“ verwendet.  Entstanden ist dieses Buch in der Wicca Tradition nach Gerald Brousseau Gardner.
In diesem werden Rituale aufgeschrieben, besondere spirituelle Ereignisse, Zaubersprüche, Anleitungen für magische Handlungen und vieles mehr. Meistens wird es auch heute noch handschriftlich verfasst. Da sind viele doch tarditionell auch wenn es modernste Speichermedien gibt. Einiges Wissen in diesem Buch wurde von der Lehrerin an die Schülerin weiter gegeben, einiges sind ganz neue Erfahrungen, die dann vielleicht wieder an die nächste Generation weiter gegeben werden.
Manche Hexe hat ihr eigenes Buch der Schatten auch für die Öffentlichkeit preis gegeben und es als Buch für alle zugänglich gemacht. Doch trotzdem schreiben viel noch ihr eigenes, ganz persönliches Buch mit ihren ganz eigenen Erfahrungen. Diese Bücher sind etwas ganz besonderes. Sie sind durch ihren Inhalt zu magischen Utensilien geworden. Dadurch, dass sie ganz persönliche rotuale, Rezepte und mehr enthalten, sind sie oft sehr stark energetisch aufgeladen.
Wikipedia: Buch der Schatten

   

 

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Runen

Runen an sich sind ein sehr komplexes Thema, das eine ganze Reihe von Büchern füllt.
Es gibt das 24 er Futhark oder das 16 er Futhark. In der NS Zeit sind sie missbraucht worden.
Für mich gehören sie zu den wichtigen Orakelsysthemen.
Ich persönlich vewende ausschließlich das 24er Futhark.

Eine gute Seite über Runen:
http://www.asentr.eu/runenundanderes.html

Gute Bücher über Runen:
Jan Fries, Helrunar
Igor Warneck, Ruf der Runen
Galina Krasskova, Runes , Theory and Practice (gibt es nur auf englisch)

Eine kurze Zusammenfassung der Bedeutung der einzelnen Runen.

Diese bezieht sich auf das 24er Futhark.

Fehu  –   F   –  Vieh
mobiler Besitz, Reichtum, Wohlstand, Geld, geistige Ressourcen, Fruchtbarkeit, Feuer,
Energie, Grundlage jeden Anfangs, Lösung von Abhängigkeiten und Ängsten

Uruz –   U    –  Auerochse
physische Kraft, Stärke, Gesundheit, Wildheit, Triebe, Mut ,Überlebenswille,
Erdenergie, Urenergie, Erdung, feurige Lebensenergie, Selbstbewusstsein, Fokus

Thurisaz  – TH   –    Thurse, Riese
männliche Kraft, zerstörerische Kraft, Blitz, Kampfschild, Schutz, Kampf,
Widerstände brechen, Dorn, Stachel, Durchsetzungskraft, Entladung

Ansuz  –   A   – Gott, Ase (Odin / Wotan)
Weisheit, Inspiration, (positives) Denken, Geist, geistige Kreativität,
Lehre, Austausch durch Sprache, Belebung des Geistes

Raidho –  R –  Fahrt, Ritt, Wagen
Reise, Bewegung, Tanz, Rhythmus, Umzug / Prozession, Naturzyklen,
ein Weg der gegangen werden muss, Geistreisen (scham, Reisen), Mobilisierung

Kenaz  –  C , K  –   Fackel, Feuer, Spiegel, Geschwür
auch Kaunan; Herd- Opfer- oder Schmiedefeuer, unkontrollierbare Kraft
aber auch Beherrschung feuriger Kraft, Kreativität, Kunst, Lebenskraft, Erkenntnis

Gebo  –  G  –  Gabe, Geschenk, Gegengabe
Geben und Nehmen, Gabe und Gegengabe, Ausgleich, Austausch, Harmonie, Friede,
Gastfreundschaft, Wohlwollen, Vertrag, Eid, Schwur, Gefolgschaft, Blockaden lösen

Wunjo  –  W    –  Wonne
Glück, Freude, Harmonie, Wohlfühlen, materielle Zufriedenheit, Abgesichert sein,
Freundschaft, Kameradschaft, Stammesfahne, hilft bei Familienkonflikten

Hagalaz  –  H  –  Hagel
(plötzliche) Zerstörung und Erschaffung, Krise, Trauma (das durchlebt werden muss),
Platz schaffen für Neues, Heil, Gleichgewicht der Kräfte, Schattenarbeit,

Naudiz  – N   –  Not
Zwang, Schicksal, Notwende, Notwendigkeit, Akzeptieren einer Situation,
Abwenden der Not, Entwicklung von Willenskraft, Spindel der Nornen / Nornen

Isa  –   I  –   Eis
Erstarrung, Stillstand, einfrieren, Ich, Eigenständigkeit, Bewahrung, Konzentration,
Halbar machen, Skadi, Klarheit, das Zuviel ausgleichen,

Jera  –   J   –  Jahr
gutes Jahr, Ernte, Fülle, Überfluß, Fruchtbarkeit , Jahreszeit, Lebenszyklus,
Vollendung, Anfang, Zeit, Spirale des Lebens, Rhythmus fördernd

Eihwaz  –   ei  –   Eibe
Biegsamkeit, Rückfederung, Flexibilität , Gift, Ygdrasil (Weltenbaum),
Vereinigung von Leben und Tod, Brücke zwischen den Welten, Tor zur Anderswelt

Perthro  –  P   –  Pferch, Losbecher
Würfelbecher, Betel, Gebärmutter, Brunnen (der Urd), Schicksal,
Einweihung, weibliche Mysterien, Wissen, Quelle der Inspiration,

Algiz  –  Z   –   Elch, Abwehr, Leben
auch Elhaz; Schutz, Verteidigung, Tempel / heilige Stätte, Anrufung / Gebt, Bitte an die Götter um Heilung

Sowilo  –   S   –  Sonne
Lebenskraft, Kundalini, Sonnenstrahl, Wärme, Sommer, Sonnenrad, Heil(ung), Ehre,
Erfolg durch (magische) Willensanstrengung; schneller, glücklicher Sieg , Baldur

Tiwaz  –  T    –  Tyr
Himmel, Irminsul, Gesetz, Ordnung, Gerechtigkeit, Würde, Zielstrebigkeit, Thing,
Speer, Lanze, Waffen , (Wett-) Kampf, gerechter Kampf, Lebensprüfungen

Berkana   – B  –  Birke
Frühling, Neubeginn, Frau, Busen, Mutterschaft, Schutz, Geborgenheit, Freya / Ostara,
Transformation, Erneuerung, Heilung und Schutz für Kinder, Erdmutter, Menstruation

Ehwaz   –  E  –   Pferd
gezähmtes Tier, Odins Pferd Sleipnir; „heilige Pferde“, Reiten, Schnelligkeit, Kraft,
Mobilität durch Zusammenwirken, Schamanenpferd (Geistreisen), Miteinander
Manaz M Mensch;
Menschlichkeit, Gesellschaft, Gemeinschaft, Sippe, Verbindung mit Ahnen, göttliche Herkunft,
Gegensätze vereinen, ausgewogene Kräfte, Initiation

Laguz   –  L   –   Lauch, Wasser
Ernährung, Gewässer, Bach, Fluss, See, „Lebenssaft“, Reinigung, Heilung
organisches Wachstum, Gedeihen, Energiefluss, Vitalität, Fluss des Lebens, Gefühle

Ingwaz / Inguz  –   ng   –   Ing (Freyr)
männliche Fruchtbarkeit, Ehemann, Vater, Herd, Heim, Same, Sperma,
Reifung, Gärung; Ruhe, Isolation, Geduld, Konzentration, Meditation

Dagaz  – D   –   Tag
Licht, Zwielicht, Dämmerung, Bewusstsein; bewusste Handlung, Erkennen von
Abhängigkeiten und Auswirkungen eigener Handlungen, psychische Fähigkeiten, Klarheit

Othala  –  O    –   (ererbter) Besitz
immobiler Besitz, Heimat, Heimatland, Tradition, Kontakt zu den Ahnen,
Familie, Sippe, Beständigkeit, Verwurzelung, Sicherheit; Ausdauer, Erdung


Andere schamanische / magische Gegenstände

                           
Ein Mandala aus Federn gelegt auf dem Boden und Adlertfedern

Manchmal entwickelt ein Schamane eine wahre Sammelleidenschaft für “magische Gegenstände”.
Federn, Felle, Knochen, verschiedenste Steine (Halbedelsteine oder auf den ersten Blick unscheinbare Kiesel), interessante Äste oder Wurzeln, Tierschädel, Schmuckstücke aller Art, Holzschnitzereien, Statuen, Musikinstrumente (Flöten, Glöckchen, …), Pfeifen, Bilder, Trinkgefäße, Messer, Räucherschalen, Kerzen …
                   

Mir fällt im Moment wenig ein, das nicht zu einem schamanischen Gegenstand gemacht werden könnte. Manche könnten sich durch Größe oder Handhabung als ungünstig erweisen.
Ein schamanisches Werkzeug kann selber hergestellt werden oder wird gefunden. Manche bekommt man als Geschenke, andere schreien einen im Laden förmlich an: “kauf mich, kauf mich!!!” und über manche stolpert man beim Waldspaziergang. Letzteres ist mir häufig passiert.
Auch der Zweck solcher Gegenstände ist vielfältig: Heilung, Energie aufbauen, Schutz, Reinigung und vieles mehr. Manche sind sehr spezialisiert und nur für den Besitzer verwendbar. Andere sind weniger gebunden.
Da gibt es so viele Möglichkeiten, was alles noch ein magisches Werkzeug sein könnte, dass ich hier garnicht alles auflisten kann.
      

                   

                                


Der richtige Umgang mit magischen Gegenständen

Manche Gegenstände sind schon mehr oder weniger stark aufgeladen, wenn sie zu ihrem (neuen) Besitzer kommen. Dies kann eine rein energetische Ladung sein, die einem bestimmten Zweck dient oder der Gegenstand kann beseelt sein. Letzteres ist bei schamanischen Utensilien häufig der Fall. Das bedeutet, der Gegenstand wird von einem Geist bewohnt. Mit diesem kann und sollte geredet werden. Das ist sehr nützlich. Der Geist kann sehr detaillierte Beschreibungen geben, wofür der Gegenstand benutzt werden kann bzw. wobei der Geist behilflich sein kann. Zumindest unter der Voraussetzung, er und damit auch den Gegenstand wird mit gebührendem Respekt behandelt.

Wird ein beseelter Gegenstand gefunden, sollte der Geist darin immer gefragt werden, ob er mitgenommen werden darf! Möchte er das nicht und er wird trotzdem mitgenommen, könnte es echte Schwierigkeiten geben. Wenn er mitgenommen werden möchte, sollte er auch benutzt werden und nicht achtlos herumliegen. Ein solcher Fund ist etwas Besonderes und ein wertvolles Geschenk der Natur!

Beseelte Gegenstände sind häufig sehr kraftvoll und für ihren Besitzer treue Begleiter und Helfer. Solche können sogar weiter vererbt werden. Dabei möchte ich noch mal betonen, dass sie mit Achtung und Respekt behandelt werden sollen!

Energetisch aufgeladene Gegenstände sind “umgänglicher”. Sie beschweren sich nicht über unsachgemäße Behandlung. Sie entladen sich dadurch höchstens. Was aber auch unangenehm sein kann, je nach dem wie und wohin sich die Energie dann entlädt. Ist nicht bekannt, wofür ein Gegenstand verwendet werden kann, kann das eigene Krafttier oder ein anderer Verbündeter Rat geben.

Generell sind magische Gegenstände äußerst interessant und haben eine enorme Anziehungskraft. Besonders Unwissende können dem Drang, sie anzufassen, oft nicht widerstehen. Das wiederum kann unangenehme Auswirkungen haben. Ein Geist könnte sich gestört fühlen oder Energie könnte sich entladen.
Je enger die Verbindung des Besitzers zum Gegenstand ist, desto weniger sollte er ihn von anderen berühren lassen (es sei denn, es ist beim Benutzen notwendig). Ein Beispiel hierfür: Das Tarot. Wird es benutzt, muss derjenige, dem die Karten gelegt werden, einige davon herausziehen. Wird es aber nicht zur Legung benutzt, liegt es verpackt an einem “sicheren” Platz.
Daher ist es sinnvoll, einen magischen Gegenstand zu verpacken und gut wegzulegen. Das muss nicht unbedingt der verschlossene Schrank sein. Ein guter Platz im Regal tut es auch. Auch die Verpackung muss nicht spektakulär sein. Eine Plastiktüte kann genauso “mächtige Medizin” enthalten wie ein aufwendig verzierter Beutel. Es sollte nur klar sein: “Bitte nicht anfassen!”

Zum Staubfänger sollte ein magischer Gegenstand auch nicht werden. Mit den richtigen Respekt darf er allerdings durchaus zur Dekoration offen hingelegt / gestellt / gehängt
werden.

Wer sich nicht sicher ist, was angemessen ist, befragt die eigenen Verbündeten oder den Geist des Gegenstandes.

Zum Abdecken hat sich Seide, besonders schwarze, als sehr nützlich erwiesen. Sie ist sehr weich und anschmiegsam und verhindert, dass Energie entweichen kann oder fremde Energie an den Gegenstand heran kann.

Einen Gegenstand zum Werkzeug machen

Beim Laden eines Gegenstandes sollten einige wichtige Dinge beachtet werden:
– Die Energie muss eine zeitliche Begrenzung haben: Ab jetzt für immer, die nächsten 10 Stunden (100 Jahre, etc.), bis der Gegenstand verbraucht ist (Kerze,…), nur an dem Tag, usw.
– Die Energie muss räumlich begrenzt werden: Nur der Gegenstand, in einem bestimmten Umkreis, usw.
– Wer genau darf den Gegenstand benutzen?
– Für wen ist der Gegenstand bestimmt?
– Auf wen oder was soll die Kraft des Gegenstandes wirken?
– Wer darf den Gegenstand anfassen?
Es gibt viele Möglichkeiten, einen Gegenstand aufzuladen. Diese alle zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Es kann mit der reinen Imaginationskraft genauso gearbeitet werden, wie mit mehr oder weniger komplizierten Ritualen. Auch hier gilt: Im Zweifel jemanden fragen, der sich damit auskennt, am besten die eigenen Geister oder auch einen kompetenten Schamanen, Magier oder eine Hexe..

Geschenke an die Geister

Ich schreibe hier bewusst von Geschenken und nicht von Opfergaben. Ein Geschenk ist freiwillig, ein Opfer klingt nach Verpflichtung und Unterwürfigkeit.
“Warum das Thema Geschenke an dieser Stelle?” wird sich mancher vielleicht fragen.
Solche Geschenke sollten zur richtigen Gelegenheit bereit sein. Viele davon sind sehr einfach zu beschaffen und es ist nicht aufwendig, sie dabei zu haben. Das bedeutet nicht, dass sie ständig mit sich herumgetragen werden müssen. Es ist jedoch sinnvoll, sie mitzunehmen, wenn eine Situation erwartet wird, in der sie gebraucht werden könnten.
Einige Beispiele für schöne und einfache Geschenke für den schamanischen Werkzeugkoffer:
– Verschiedenste Räucherungen, Räucherstäbchen, usw.
– ein paar Kräuter
– ein hübscher Stein
– ein kleines Glöckchen
– Pfeifentabak (sehr beliebt)
– einige bunte Bänder

Wann werden Geschenke benötigt?
– Manche Geister möchten für ihre Hilfe eine Gegenleistung haben. Das kann eine aktive Handlung, aber auch ein kleines Geschenk sein.
– Manche Geister werden durch ein Geschenk freundlich gestimmt.
– Wenn etwas schönes (magisches) gefunden wurde, kann ein Geschenk als Dankeschön für die Mitnahmeerlaubnis gegeben werden oder es könnte sozusagen getauscht werden.
– Manche Geister möchten ohne besonderen Anlass ein Geschenk. (Ich denke da an den kleinen Kobold, der fragt: “Du, schenkst du mir was?”?
– Es kann das Bedürfnis da sein, einfach so ein Geschenk zu machen.

Meisterpflanzen /psychoaktive Substanzen

Das Thema Meisterpflanzen und psychoaktive Substanzen gehört nur indirekt zum Thema schamanische Utensilien. Trotzdem möchte ich hierzu ein bisschen was schreiben. Denn viel zu viele glauben, dass es völlig normal oder sogar notwendig wäre, soetwas bei der schamanischen Arbeit zu konsumieren. Ich werde oft genug gefragt “Nehmt ihr dabei auch Drogen?” Nein, nehmen wir natürlich nicht. Zumindest die seriösen Schamanen und Hexen die ich kenne tun das nicht. Doch das Angebot, dass auch für Laien häufig zugänglich ist, lässt etwas anderes vermuten. Werbung für irgendwelche Ayahuasca Zeremonien findet man immer wieder. Auch Reisen extra nach Südamerika werden angeboten um so ein “Erlebnis” mal haben zu können. Für mich persönlich fällt das unter Drogentourismus. Denn ich finde es sehr bedenklich, wie sorglos und Verantwortungslos sowohl hier als auch in Südamerika zum Teil damit umgegangen wird und dass ein Drogentourismus überhaupt möglich ist. Gerade in deutschsprachigen Raum aber auch in Südamerika habe ich den Eidruck dass kaum jemand, der das anbietet wirklich ausreichend Erfahrung damit hat.
Der Konsum solcher Substanzen wie Ayahuasca im schamanischen Sinn, erfordert sehr viel Vorerfahrung, sehr intensive und langwierige Vorbereitung und eine wirklich kompetente Begleitung. Und die ist selbst dort selten wirklich gegeben. Es geht oft nur darum, dass man damit viel Geld verdienen kann.
Hier für den deutschsprachigen Raum kennt man als Laie vielleicht aus Erzählungen die Hexensalbe oder hat schon mal von Fliegenpilz oder Bilsenkraut gehört. Und nur weil in meinem Garten Stechapfel wächst, bedeutet das noch lange nicht, dass ich das auch konsumiere. Er schaut einfach wundervoll aus und duftet ganz toll. Ist ja auch mit der Engelstrompete verwandt, die es in jedem Blumenladen zu kaufen gibt.
Ganz unabhängig davon, wo diese Pflanzen her kommen, sie werden in der schamanischen Praxis nicht einfach so Meisterpflanzen genannt. Diese Pflanzen haben sehr mächtige Pflanzengeister. Und mit denen umzugehen erfordert sehr viel Erfahrung selbst wenn man die Substanzen dafür nicht konsumiert sondern sich “nur” in der schamanischen Reise damit befasst. Und es ist auf jeden Fall ein Fakt, dass der Konsum auf keinen Fall nötig ist um gut schamanisch arbeiten zu können. Ich selbst habe es schon über 25 Jahre lang geschafft meine Arbeit ganz ohne soetwas zu machen. Ich trinke vor einer schamanischen Arbeit nicht mal Alkohol weil ich sicher sein will, dass mein Geist völlig klar und unbeeinflusst ist.
Der Konsum psychoaktiver Substanzen ist und bleibt schlicht weg gefährlich egal ob jetzt im schamanischen Kontext oder einfach nur so. Ist die Substanz erst mal in Körper gibt es kein Zurück mehr. Der Prozess der dann angestoßen wird, kann nicht mehr gestoppt werden egal was passiert. Und dann kann zu schweren gesundheitlichen Problemen, sowohl körperlich als auch psychisch, führen.
Ich bin der Meinung dass schamanisches Arbeiten auch ganz hervorragend völlig ohne Erfahrungen mit Meisterpflanzen funktioniert. Wer wirklich gut schamanisch Reisen kann, kann jeden Zustand auch ganz ohne solche Substanzen erreichen. Das ist ggf. nur ein bisschen schwieriger weil es Disziplin und Konzentration erfordert. Dafür ist es dann jederzeit kontrollierbar.
Wenn man unbedingt Erfahrungen mit Meisterpflanzen machen möchte, geht das ohne sie direkt zu konsumieren. Man kann den Geist der Pflanze schamanisch bereisen. Doch selbst das ist nur für diejenigen geeignet die schon viel Vorerfahrung haben und selbst dann auch nur mit wirklich kompetenter Begleitung. Wie gesagt, Meisterpflanzen.

Ein sehr interessanter Artikel über den Missbrauch Pflanzen von Sonja Emilia Rainbow:
https://renatehechenberger.com/das-gnadenlose-geschaeft-mit-ayahuasca/
Etwas über die Ausrottung heiliger Planzen:
https://www.schamanismus.net/2018/09/06/wie-die-schamanische-szene-an-der-ausrottung-von-pflanzen-beteiligt-ist-und-vom-qu%C3%A4len-des-frosches-f%C3%BCr-die-eigene-erleuchtung-und-reinigung/

 

 

Aus rechtlichen Gründen ein wichtiger Hinweis:
Die Anwendung e
nergetisierter, magischer, schamanischer, spiritueller Gegenstände können und dürfen den Besuch bei einem Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker nicht ersetzten.
Die Anwendung magischer, schamanischer, spiritueller Praktiken / Techniken / Rituale können und dürfen den Besuch bei einem Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker nicht ersetzten.
Deren Wirkung ist nicht wissenschaftlich erwiesen.

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beachten Sie auch folgendes:

wichtige Hinweise für Klienten, Kunden und Seminarteilnehmer
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